22 Alphabetiſches Regiſter.
welcher aus den gemeinſchaftlichen Guͤtern einen perſoͤnlichen Vortheil gezogen hat, iſt dafur Verguͤtung zu leiſten verbun⸗ den, 1457. Wie die Gutergemeinſchaft aufgeloͤſet werde, 2441 n. f. Wann, unter welchen Formalitaͤten und mit wel⸗ chen Wirkungen die einmahl aufgeloſte Guͤtergemeinſchaft wieder hergeſtellt werden koͤnne, 1451. Wann die Frau, nach aufgeloſter Gutergemeinſchaft hierauf nicht mehr Ver⸗ zicht leiſten könne, was ſie thun muͤſſe, um das Recht auf die Guͤtergemeinſchaft zu verzichten, beyzubehalten, 1455 u. f. Welche Rechte in dieſer Hinſicht ihren Erben und Glaͤubi⸗ gern zuſtehen, 1461 u. f. Wie lange die Wittwe aus der gemeinſchaftlichen Maſſe den Unterhalt fuͤr ſich und ihr Haus⸗ geſinde nehmen duͤrfe, und von der Bezahlung der Haus⸗ miethe aus eigenem Vermoͤgen befreyt ſey, 1465. Nach wel⸗ chen Regeln die Theilung des gemeinſchaftlichen Activ⸗Ver⸗ moͤgens nach erfolgter Annahme geſchehen muſſe, 1468 u. f. In welchem Falle die Ehegatten ihren Antheil an einigen zur Gemeinſchaft gehöͤrigen Gegenſtaͤnden verlieren, 1477. Aus welchem Vermoͤgen perſonliche Forderungen, welche ein Ehe⸗ gatte an dem andern hat, und Schenkungen, die einer zum Vortheile des andern gemacht hat, genommen werden, 1478. Wem die Trauerkleidung der Frau zur Laſt falle, 1481. In welchem Verhaͤltniſſe der uberlebende Mann und die uberle⸗ bende Frau zur Tilgung der Laſten und Schulden der Guͤter⸗ gemeinſchaft verbunden ſey, 1482 u. f. Folgen der Verzicht⸗ leiſtung auf die Gutergemeinſchaft, 1492 u. f. Beſtimmung in Beziehung auf die geſetzliche Guͤtergemeinſchaft fur den Fall, da einer der Ehegatren oder beyde zugleich Kinder aus vorhergehenden Ehen haben, 1406.
Güͤtergemeinſchaft(bedungene). In wie ferne Eheleute durch Vertraͤge die geſetzliche Guͤtergemeinſchaft anders beſtim⸗ men koͤnnen, 1497. Regeln, welche eintreten, wenn die Guter⸗ gemeinſchaft auf die Errungenſchaft beſchraͤnkt iſt, 1498. Wenn ſtipulirt worden, daß das Mobilar⸗Vermögen ganz oder zum Theile von der Guͤtergemeinſchaft ausgeſchloſſen ſeyn ſoll, 1500 u. f.; wenn Immobhilien den beweglichen Gutern gleich geſtellt, 2505 u. f.; wenn die Schulden von der Gemeinſchaft ausge⸗ ſchloſſen worden, 1510 u. f.; wenn die Ehegattinn die Befug⸗ niß erhalten hat, ihr eingebrachtes Vermoͤgen Schulden frey zuruͤckzunehmen, 2514½3z wenn fuͤr den Läͤngſtlebenden eine Vor⸗ ausnahme, 15 5 u. f.; wenn fuͤr beide Ehegatten ungleiche Theile in der Guͤtergemeinſchaft, 1520 u. f.; wenn eine Ge⸗ meinſchaft unter einem Umverſal⸗Titel bedungen worden, 1526; wenn die Guͤtergemeinſchaft bey der Heirath ausgeſchloſ⸗ ſen, 1529 u. f.; wenn eine voͤllige Guter⸗Separation beliebt wird, 1536 u. f.
Guͤter⸗Separation. Wann die Frau hierauf antragen duͤrfe⸗ wann die gerichtlich aus geſprochene unguͤltig werde, 1445 u. f.
Die Glaͤubiger der Frau koͤnnen nicht ohne ihre Einwilligung
auf Guͤter Separation antragen, jene des Mannes ſind befugt⸗


