368 3. Buch. 3. Titel. 6. Kapitel.
macht worden ſeye, den Abgang der Ver⸗ ſchreibung zu Guͤnſten desjenigen zu erſetzen, zu deſſen Vortheil eine Verbindlichkeit darin an⸗ gezeigt iſt.
1332. Was dee Gläubiger am Schluſſe, am Ranbe, oder auf der Rückſeite einer Verſchrei⸗ bung,die er immerfort in Beſitz gehabt hat, auf⸗ gezeichnet hat, wenn auch ſolches von ihm nicht unterſchrieben, noch datirt wäre, iſt ein Beweis für den Schuldner, in ſofern es zu ſeiner Ent⸗ ladung dient.
Das Nämliche gilt auch von dem, was der Gläubiger auf die Rückſeite, oder an den Rand oder an den Schluß des Duplicats einer Ber⸗ ſchreibung, oder einer Quittung geſchrieben hat, vorausgeſetzt daß dieſes Duplicat ſich in den Händen des Schuldners beſinde⸗
§. 3⸗ Von den Kerbbölzern⸗
1333. Kerbhölzer, die auf ihre Muſter paſſen haben Beweis⸗Kraft zwiſchen den Perſonen/ wel⸗ che gewohnt ſind die Lieferungen, die ſie im Klei⸗ nen machen und empfangen, auf dieſe Art zu conſtatiren⸗
§. 4.
Bon den Abſchriften der Berſchrei⸗ bungen.
1334. Iſt die Otiginal⸗Verſchreibung vor⸗
handen, ſd beweiſen die Abſchriften nicht Nede
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