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—— in Anſpruch nehmen, und der auch ſeine Recla⸗
mation allein annehmen und atteſtiren kann.
Daß, wenn das von einem Fremden in Frankreich erzeugte Kind dort zuruͤckbleibt, zur Großjaͤhrigkeit gelangt und reclamiren will, dieſe Reclamation vor der Municipalitaͤt des Orts, wo es ſeinen Aufenthalt hat, und ſein Name in die KReggiſter eingetragen iſt, bewerkſtelligen muͤſſe, verſteht ſich uͤbrigens von ſelbſt.
Die Artikel 11, 13, 14, 15 und 16 haben es allein mit den Auslaͤndern zu thun. Man kann alles, was dieſe Artikel enthalten, auf folgende zwei Fragen
zuruͤckfuͤhren:
1) In wie fern haben ſich Auslaͤnder der Civilrech⸗ ee in Frankreich zu erfreuen? 2) Was iſt Rechtens in Anſehung der Verbind⸗ lichkeiten, welche zwiſchen ihnen und Franzoſen entſtanden ſind. 3 Die erſte Frage wird durch den eilften, zwoͤlften und dreizehnten Artikel beantwortet. Wir muͤſſen aber hier noch mit wenigem zuvor ins aͤl⸗
tere Recht zuruͤckgehen.
In Frankreich galt ehedem das ſogenannte droit d'aubaine.*) Die Aubains oder Auslaͤnder konn⸗ ten in Frankreich weder vererben noch erben. Dem
Staate fielen vielmehr alle ihre Guͤter anheim, wel⸗
ches man das droit d'aubaine nannte, wenn nicht
erwa die Auslaͤnder zu einer Nation gehoͤrten, mit
*) Die franzzſiſchen Juriſten leiten dieſes Wort von alibi na. reich geborner, d. i. Auslaͤnder. Pn
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