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97. — 8 Voran geht der ſchon mehrmals gedachte Dis. cours préliminaire der Geſeßzrommiſſion, wor⸗ in ſie erklaͤrt, daß ein Arrété der Conſuln vom letztern 24ſten Thermidor die Miniſter der Ju⸗
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ſtiz beauftragt habe, ſie bei ſich zu verſammeln,
„pour comparer Pordre Iuivi dans la re- daction des projets de Code civil publiés jusqu'à ce jour, déterminer le plan qu'il nous paroitroit le plus convenabſe d'adop-
ter et discuter enfuite les principes baſes de C législation en matiére civile.“
Es iſt hier der rechte Ort, aus dieſem Dis- cours, ſo weit er naͤmlich das Verfahren der Geſetzeommiſſion im allgemeinen betrifft, einen kurzen zweckmaͤßi gen Auszug zu geben, um das⸗
jenige wuͤrdigen zu koͤnnen, was unter der Ru⸗
brik: Zur Beurtheilung des Code Na-
poléon, in dieſem Archiv theils ſchon vorge⸗ kommen iſt, theil 8 noch vorkommen wird.
„Bei der Eroͤffnung ihrer Conferenzen“(faͤh rt
die Geſetzcommiſſion nach einer kurzen zweck⸗
maͤßigen Einleitung fort)„ſei ſie ſogleich von „der Meinung, die man auch jetzt allgemein fuͤr
„ die richtige halte, ergriffen worden, daß bei „der Redaction eines buͤrgerlichen Geſe zbuchs
„einige beſtimmte Verfuͤgungen uͤber jede Mate⸗
„ rie binreichten, und daß die groͤßte Kunſt darin
„beſtehe, alles zu vereinfachen, indem man al⸗
1 9.„ les vorausſehe. Alles zu vereinfachen, dies
„ ſei eine Arbeit, uͤber die man ſich noch erſt naͤ⸗
„her verſtaͤndigen muͤſſe; alles vorauszuſehen,
„dies ſei ein Ziel, das ſich unmoͤglich erreichen
„laſſe.— Es beduͤrfe keiner uͤberfluͤſſigen Ge⸗
„ſetze, ſie wuͤrden nur die nothwendigen entkraͤf⸗
„ten und die Gewißheit und M gjeſtͤt der Ge⸗
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