XVI
2.) da es die groͤßten Verwirrungen in der Folge⸗
Verbindlichkeit fuͤr diejenige Ehen, die nachher geſchloſſen werden, erhalten, ſoweit nicht etwa neuangehende Eheleute ausdr uͤcklich jene fuͤr kuͤnftig
allgem ein angenommene Gemeinſchaftsart durch
Vertrag annehmen. Annebſt jedoch,
zeit veranlaſſen muͤßte, wenn die Ehegemeinſchaf⸗ ten der bisher geſchloſſenen Ehe immerfort nach
den im jetzigen Großherzogthum ſo aͤußerſt ver⸗
ſchiedenen alten Rechten und Gebraͤuchen beur⸗ theilt werden muͤßten, von welchen ſich nach und nach die Kenntniß bey den Beamten verliert; ſo
laſſen Wir zwar noch, jedoch nur bis zum iten
Jenner 1812 die Beurtheilung der jetzt beſtehen⸗ den und der vor dem erſten Jenner 1810. ge⸗ ſchloſſen werdenden Ehen nach jenen alten Geſe⸗ zen offen, fuͤr alle Faͤle, wo durch eine Eheauf⸗ loͤßung oder Guͤterabſonderung inzwiſchen der Fall einer ſolchen Beurtheilung eintritt, damit die altver⸗ heyratheten Unterthanen indeſſen die neue Gemein⸗ ſchaftsart an dem Beyſpiel der neuangehenden Ehe⸗ leute aus Erfahrung kennen lernen, und wenn ſie
ihnen nicht gefaͤllt, durch Ehevertrag/ der alsdann
weiter nichts zu enthalten braucht, als die Angabe, 3 nach welcher der verſchiedenen in dieſem Titel enthal⸗
tenen andern Arten der Ehegemeinſchaft ihre Ehe gerich⸗
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