Zeitschriftenband 
Band 2 (1848) Band 2
Einzelbild herunterladen

13

mich und die göttliche Venuſia ſchob ich konnte das Ende der langweiligen Veſpermeſſe nicht erwarten, um hinzudringen, zu ihr, die mich an ſich zog, wie ein Magnet, wie eine La⸗ motte Fouqueiſche Calhpſoſyrene...

Endlich, endlich...... iſts aus. ich ringe mit dem obigen Volk fußlings, fäuſtlings, rippenſtoßlings ich ringe der Theuern zu... was iſt das? Sie ſteht auf, kehrt mir den Rücken, geht fort in die Menge, und ſtatt ihrer begegne ich einem krausköpfigen Herrn mit fatalem Geſicht, der mich beim Arm packt, und mir, vor Wuth zitternd, laut, aber ſehr laut ſagt:Sie waren impertinent genug, meiner Frau ein billet doux zuzuſtecken..2 Das koſtet Ihr Leben, Berr. Hier meine Karte, die Ihrige habe ich.. noch dieſen kbend werde ich meine Zeugen ſchicken...

Jetzt bitte ich denGeneigteſten: michimpertinent zu heißen, mir mit einem Duellattentat zu drohen.. und das Alles laut, in der Kirche, vor den vielen Leuten! Wen hätte das nicht im Innerſten empört, wem nicht die Milch der Drachenart in gährend Denkungsgift verwandelt, wie Freilig⸗ rath geſchrieben hat?

Daher faſſe ich den plötzlichen Entſchluß, die ganze Ge⸗ ſchichte zu läugnen,.. und ich thu's, bei Gott ich thus auch. Anfänglich wird der Krauskopf böſer und hält mir meine Karte vor die Augen,... ich nehme ſie ihm ab das wohl zu merken leſe ſie mit Verwunderung, und ſage mit kaltem Spott:Le plus souvent! Mre, l'on vous a tromps. Voici ma carte, la carte à moi, savez vous, à moä!

Krrk! hatte er denFreſſac in der Hand. Krrk!