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Band 2 (1847) Band 2
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Zeit haben, uns zu erklären, oder wenigſtens eine andere Zu⸗ ſammenkunft zu verabreden. Ich machte es ſo, aber der Zufall trat mir entgegen. Er war mit ihr weggegangen, da er die Probe abgekürzt hatte, um einen Ausflug nach dem Paufilippo zu machen. Ich kehrte nach Hauſe zurück, als mir, ich weiß nicht wie, der Gedanke kam, ebenfalls nach Noſtra Donna del Parto zu gehen. Ich war ſo gekleidet, daß ich nicht Ge⸗ fahr lief, erkannt zu werden, und verbarg ſogar aus Vorſicht einen Theil meines Geſichtes unter meinem Faſſoletto; ich zögerte nicht und begab mich auf den Weg. Ich ging längs der Villa Reale hin und ſchritt entſchloſſen auf der Landſtraße fort, welche, wie Ihr wißt, ganz mit ſchönen Häuſern beſetzt iſt. Ich dachte wohl, meine Spaziergänger hätten ſich nicht der Grotte zugewendet, welche den Weg nach Puzzuoli abkürzt, ſtieg bis zum Grab von Virgil hinauf, und ſchritt, nachdem ich mich verſichert hatte, daß ſie nicht da waren, auf dem Berge fort. Wohin ging ich? was ſuchte ich? was war mein Zweck? wahrhaftig, ich vermöchte es nicht zu ſagen. Eine Macht, welche von meinem Willen nicht zu überwinden war, eine

Unüberlegtheit, welche meiner Vernunft Feſſeln anlegte, zog

mich fort... WMeine Verkleidung vermehrte meine Kühn⸗ heit, ich wußte ihn dort und wollte auch dabei ſein. Ich hatte keine andere beſtimmte Abſicht, als ihn zu ſehen..

und ſie mit einander ſehen war nicht einmal ohne eine ge⸗

wiſſe Wolluſt für mich... unter dem, was ich dadurch lei⸗

den konnte. Hatte ich mich dabei nicht auch überzeugt, daß