Jahrgang 
4 (1800)
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den Beſchwerden der Reiſe aus. Als er ſich

von dem Baum trennen mhßte, ſogte er, im Gefuͤhl der Dankbarkeit: Womit, lieber Baum, ſoll ich dich ſegnen? ſoll ich wůnſchen, daß ſůß deine Frucht werde? das iſt ſie ſchon! daß dein Schatten den muͤden Wanderer erquicke 2 das thut er ſchon! daß ein labender Quell unz weit deiner Wurzel entſpringe? Auch dieſer mangelt dir nicht. Nun, was bleibt mir uͤb⸗ rig? Nichts, als der Wunſch: daß einſt deine Sproͤßlinge dir gleichen.

Die Anwendung, mein Sohn, iſt leicht⸗ Gott hat dir Reichthum, Weisheit und Soͤhne

verliehen, und auch andern biſt du Lehrer im

Geſetz. Ein vortrefliches Loos! Es bleibt dir nichts zu wuͤnſchen uͤbrig, als daß o wie du.

* Weht heite es: Wer aute Sune hat, den hatt der Hert geſegnet!