gen, ſpielen, tanzen und jubeln, an einem ſchoͤnen Orte, unter Bäumen, auf weichem Raſen, und erhalten einige einfache Erfriſch⸗ ungen von ihren Lehrern, die ſich ſelbſt unter ſie miſchen, wohl auch Theil an ihren Spie⸗ len nehmen, und ſich verguuͤgt fuͤhlen unter den Kindern. Ja wohl, eine ſchoͤne Sitte! Nur die Kinder konnen Theil daran nehmen, die fleißig die Schulen beſuchten. Und ſo wird denn Beſchaͤftigung und Vergnugen in einan⸗ der verwebt, wie die Natur beide verwebte; Liebe zu dem Lehrer, und durch ihr zu ſeinen Lehren, wird jährlich aufgefriſcht. Die Kin⸗
der haben alle ein frohes Ziel, nach dem ſie
ſich alle ſehnen. Sie bekommen fruͤh Ge⸗ ſchmack an unſchuldigen Freuden; werden an frohe aber unſchuldige Lieder gewoͤhnt; die häßlichen, unreinen und verunreinigenden Lie⸗ der werden alſo verdrängt. Kurz! wer ein ſolches Kinderſeſt mit anſieht, der fuͤhlt gleich, daß es ein guter Geiſt erfand und daß es ei nen guten Geiſt einfisßt.


