Jahrgang 
2 (1798)
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nig geſtort, daß er vielmehr erſt dadurch zu dem witzigen Einfall veranlaßt ward:dachte ichs nicht, daß Tanthippe dem Donnerwetter auch einen Platregenxachſchicken wuͤrde? Und als Alcibiades zu ihm ſagte:dein Weib iſt doch unausſtehlich mit ihrem ewigen Scheltenant⸗ wortete er ganz kaltbluͤtig:Ich bin nun ein⸗ mal ſo daran gewoͤhnt als wenn ich die Muͤhl⸗ raͤder beſtaͤndig klappern hoͤrte. Ertragſt du denn nicht auch das Schnattern der Gaͤnſe? Ja, ſagte Alcibiades, aber dieſe bringen mir auch Eier und Junge!Und mir, erwieder⸗ te Sokrates, gebiert Nanthippe Kinder. Noch ein paar Anekdoten, welche den klugen und doch auch ſeiner Wuͤrde nichts vergebenden Ehemann beweiſen, werden hier an ihrem rech⸗ ten Platze ſtehen. Ranthippe wollte einſt aus⸗ gehen, um eine oͤffentliche Proceſſion mit an⸗ zuſehen, aber es fehlte ihr an einem ſeſtlichen Gewand. Das mochte ſie dem Sokrates zu verſtehen geben, in der Hofinung, er wuͤrde zu einem neuen Rath ſchaffen; allein ſtatt deſ⸗