Jahrgang 
1 (1798)
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361 ſie nicht umſonſt wolle bewundern gelernt ha⸗

ben. Wenn ſeine Tage verlaufen wären, koͤnne

ſie ſicher darauf rechnen, ſich in ſeinem letzten Willen anſehnlich bedacht zu finden. Warum huleen Sie nicht um ſie an? ſetzt' er zu Poͤlen⸗ burg hinzu. Wenn der alte Sonderling Um⸗

ſtaͤnde macht, ſie nicht auszuſtatten, wie's ſolch einem Engel geziemt; ſo bin ich da! Ihr ſollt

nicht Noth leiden!

Da traf er's!

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Er hat mich, zurnte ſie auf, er hat mich,

als eine arme Waiſe, aufgenommen, genaͤhrt, gekleidet, zur Schule gehalten! Er hat mit ſeiner myſtiſchen Religion das Licht der meini⸗

gen mir um ſo thenrer gemacht! Er hat in den haͤßlichen Kinderkrankheiten mich gepflegt, wie ſein eigenſtes Kind! Nein! Vater Herr⸗ mann! wer zeitlebens mir nur Einmal das Kiſ⸗ ſen des Siechbettes erhoͤht haͤtte, dem koͤnnt' ich den Stuhl nicht vor die Thuͤr ſetzen! Beim lebendigen Gott! ich konnt's nicht!