Jahrgang 
1 (1798)
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liches Leben, in ſchweſterlicher Eintracht. Ge⸗ ſang und Reden der Weisheit wurzten ihnen die Stunden der Muße. Ueberall war ver breitet der Ruhm von Hesperus glucklichem Thal. Doch, nur wenigen Sterblichen war der Zugang dahin geſtattet, ſo ſehr ſie auch ihre Wuͤnſche dahin trieben.

So ſingt Euripides Chor:

»O käm' ich zum Aepfelſpendenden Eiland Der Geſangberuͤhmten Hesperiden!

Wo der Beherrſcher der purpurnen Wogen Den Schiffern keinen Pfad mehr geſtattet,

Es umſchraͤnkend mit der Graͤnze des Himmels. Dort traͤufeln ambroſiſche Quellen,

Aus des Allgewaltigen Wohnſitz entſprungen; Dort bietet die Freuden gebende Erde Unſterblichen ſelbſt dar Gluck und Entzuͤcken!

Buſiris, ein egyptiſcher Tyrann, beruͤch⸗ tigt durch ſeine Grauſamkeit und als Menſchen⸗ opferer, gereitzt durch das Geruͤcht von der Schoͤnheit der Hesperiden, hatte Räuber ab⸗