Jahrgang 
4 (1863)
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Von C. Groß. 201

übt worden ſei. Er konnte die Thäter nicht näher beſchreiben, und als man ſchärfer in ihn drang, bezeichnete er nach langem Stocken als die Stelle, wo ihm dies zugeſtoßen, einen Platz, etwa eine Viertelſtunde von einer Schenke entlegen, in welcher er den Abend zugebracht hatte. Am andern Morgen erklärte er dem Notar, daß er ſich entſchloſſen habe, Fräulein von Bougainville zu heirathen; es werde übrigens gut ſein, die Sache raſch in Gang zu bringen, damit es ihn nicht wieder reue. Dupréè war hierüber hoch erfreut und ſchickte ſich an, unverweilt nach dem Urſu⸗ inerinnenkloſter aufzubrechen. Der junge Mann bat ſelbſt jetzt noch um einen kurzen Verzug; als aber der Notar erklärte, daß er nicht länger mit ſich ſpielen laſſen wolle, wurde Alphons weiß wie ein Blatt Papier, und der Thürſchließer meinte, er wäre ohnmächtig zuſammengebrochen, wenn man ihm nicht einen Kelch Eau de vie gereicht hätte. Wir müſſen nebenbei bemerken, daß Alphons Bertin ein Menſch von ungewöhnlich reizjbarem, nervöſem Temperament war.

Dupré fuhr nach dem Kloſter hinaus. Der Pförtner, ein vielle moustache, Namens Jules Bart, früher zu einem Regiment gehörig, das ausſchließlich aus den Reihen der Pariſer Strolche rekrutirt wurde, em⸗ pfing ihn mit einem unverſchämten Grinſen und warf, als der Notar an ihm vorüberging, halblaut die Bemerkung hin, die Mutter Oberin werde früher, als ſie erwartet, Kunde von ihrem Lamm erhalten.

Denke man die Verwirrung unſeres Notars, als er aus dem Munde der Superiorin erfuhr, daß Schweſter Marie Agnes(der Kloſtername des Fräuleins von Bougainville) am Abend vorher heimlich aus dem Kloſter ent⸗ wichen ſei und man ſeitdem nichts mehr von ihr gehört habe; ein Bote befinde ſich in dieſem Augenblick auf dem Weg, um den Notar von der unerklär⸗ lichen, ſchimpflichen Flucht ſeiner Mündel in Kenntniß zu ſetzen. Die Superiorin hatte kaum ausgeſprochen, als ein Polizeibeamter angemeldet und in das Zimmer geführt wurde.

Unſere Nachforſchungen, ſagte er in traurigem, gefühlvollem Tone, ſind erfolgreich, leider nur zu erfolgreich geweſen. Wir entdeckten etwa eine halbe Stunde von hier den Leichnam des Fräuleins von Bougain⸗ ville in einem Graben. Sie iſt grauſam ermordet worden. Wir fanden, fuhr der Polizeibeamte während der ſtummen Erſtarrung ſeiner Zuhörer fort,an dem Körper der Unglücklichen dieſes Papier und nicht weit von ihr dieſen friſchabgeriſſenen Kleiderfetzen; ſie werden uns dazu behülflich