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Von C. Groß. 199
ſtlianer ſandte, ſtets ſeiner Nichte Julie zugedacht waren. Bertin und le Gros ſtanden auf ſehr freundlichem Fuß zu Fräulein von Bougainvllle, die ſie als ihre„Couſine“ zu behandeln pflegten.
Der junge Bertin galt viel bei dem Notar, obſchon dieſem eine Bekanntſchaft, welche ſein Schreiber mit der ſehr hübſchen, aber auch ſehr intrikanten Modiſtin und Tochter einer in dem gleichen Geſchäft thätigen Mutter, Joſephine Ramon angeknüpft hatte, viele Sorge bereitete. Dupré machte dem bethörten Liebhaber häufig ernſte Vorſtellungen; doch in dieſem Punkt blieb Alphons unbeugſam, und es hatte ganz den Anſchein, als werde er ſchließlich ſeiner Thorheit durch eine Heirath die Krone auf⸗ ſetzen. Auch Eugen le Gros war ein Bewunderer der bezaubernden Modiſtin, obſchon nicht in der Ausdehnung, daß er Luſt gehabt hätte, mit ihr ſeine Gage zu theilen und am Hungertuch zu nagen. Der Notar hatte ſtets eine ſehr unvernünftige(wie Alphons Bertin meinte) Ab⸗ neigung gegen den Lieutenant gehabt; aber freilich kannte er den jungen Mann beſſer, als ſein Couſin.
So ſtanden im allgemeinen die Dinge, als etwa zwölf Monate nach Julie von Bougainville's Eintritt in's Kloſter, noch eh ſie das unauflös⸗ liche Gelübde abgelegt hatte, bei Dupré ein Schreiben aus Braſilien ein⸗ lief, das mit einemmal den Angelegenheiten eine ganz andere Geſtaltung gab; es enthielt nämlich die amtliche Anzeige, daß einige Zeit vorher Alexis von Bougainville ohne Hinterlaſſung von Weib und Kindern mit Tod abgegangen ſei. Frau von Bougainville war mit ihren beiden Töch⸗ tern vor ihm in einem Zeitraum von einer Woche weggeſtorben, und dieſer Schlag hatte auf die leidende Geſundheit des Gatten und Vaters ſo erſchütternd gewirkt, daß er ſeinen heimgegangenen Lieben im Lauf eines Monats nachſolgte. Schon einige Zeit vorher hatte er ſeine Liegen⸗ ſchaften veräußert, um den Erlös in franzöſiſchen oder überhaupt euro⸗ päiſchen Werthpapieren anzulegen, in welchen bei ſeinem Tod über ſechs⸗ malhunderttauſend Franken vorhanden waren. Dieſes Vermögen ſollte laut teſtamentariſcher Verfügung an ſeine Nichte Julie von Bougainville fallen und davon nur ein Legat von zwanzigtauſend Franken in gleichen Erbportionen an Alphons Bertin und Eugen le Gros gehen. Für den Fall, daß Julie von Bougainville ohne Kinder ſtürbe, beſtellte das Teſta⸗ ment den Alphons Bertin zum Erben, mit der Bedingung, daß er dreißig⸗ tauſend Franken an Eugen le Eros abzutreten habe; an letzteren aber


