Welcher war der Schuldige!
Von C. Groß.
Ein Herr von Bougainville, der im Auguſt 1789 nach zu Grunde richtenden Spielverluſten im Palais Royal ſich entleibte, hinterließ ein einziges Kind, Julie von Bougainville, in einem völlig mittelloſen Zu⸗ ſtand. Die junge Dame ging in ihr ſiebenzehntes, war nicht ſehr an⸗ ziehend von Perſon und hatte keine andere Ausſicht vor ſich, als das Kloſter. Aber ungeachtet ihrer frommen Geſinnung koſtete ſie es einen ſchweren Kampf, ſich für eine Lebensweiſe zu entſcheiden, für die ſie keinen Beruf in ſich fühlte, und erſt als die äußerſte Noth ſie drängte, trat ſie unfern von Paris in ein Urſulinerinnenkloſter, deſſen regelmäßiger Beicht⸗ vater ein alter ehrwürdiger Prieſter von Notre Dame, Namens Etienne Lafont, war. Julie de Bougainville glaubte keinen näheren Verwandten zu haben, als einen Vetter im dritten oder vierten Glied, den Notar Dupré, der eine ausgedehnte Praxis beſaß und durch ſeinen Einfluß ihre Aufnahme in das Kloſter erwirkt hatte. Ihres Vaters einziger Bruder Alexis von Bougainville, war als ein in früher Jugend verwittweter Mann nach Braſtlien ausgewandert und daſelbſt wieder in die Ehe ge⸗ treten; da man indeß mehr als zehn Jahre nichts mehr von ihm gehört hatte, ſo hielt man ihn für todt. Seine erſte Frau hatte ihm aus einer früheren Ehe einen Knaben Namens Alphons Bertin zugebracht, der jetzt als Schreiber in dem Bureau des Notars arbeitete. Ein Couſin dieſes Alphons, Eugen le Gros, der einzige Sohn einer Schweſter von Alexis de Bougainville's erſter Frau, ſtand als Lieutenant im zweiten Linien⸗ regiment und hatte im amerikaniſchen Dienſt unter Lafayette einige Aus⸗ zeichnung errungen. Beide dieſe junge Männer waren von Alerxis oſt mit Geſchenken bedacht worden, obſchon die werthvollſten, die der Bra⸗
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