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Der getzte der Davenants.
Nach den Akten mitgetheilt
Von
A. Ritter.
Der Prozeß Davenant gegen Maskeyne, der ſich fälſchlich gleich⸗ falls Davenant nannte, kam am Termin Trinitatis 1783 zur ſchließlichen Erledigung, nachdem er ſich durch ſieben oder acht Jahre hingeſchleppt hatte. Das Reſultat war der völlige Ruin des Klägers, Major Lionel Davenant, und der Streit betraf die Umſtoßung des Teſtaments eines gewiſſen Roger Davenant, der mit Umgehung der Rechtsanſprüche von Lionels Sohn über einen anſehnlichen Grundbeſitz zu Gunſten ſeines eige⸗ nen natürlichen Sohns Cuthbert Davenant oder Maskeyne teſtirt hatte. Die Mutter des jungen Menſchen hieß Margareth Maskeyne und hatte viele Jahre, bis zu ihrem Tod, als Roger Davenants rechtmäßige Frau gegolten, obſchon dem angeblichen Ehebund der Segen der Kirche fehlte.
Es ſcheint, die Gläubiger des Majors Davenant, der ein leichtſin⸗ niger Spieler und auch in anderer Beziehung ein ziemlich lockerer Patron war, hatten ſich nicht mehr durch die Hoffnung, daß ihr Schuldner ſeinen Prozeß gewinnen werde, hinhalten laſſen und mit ſeinem perſönlichen Eigenthum aufgeräumt, ſo daß dem erbitterten Soldaten nichts blieb als ſeine Offiziersgage, die Mauern von Elms⸗Lodge bei Diß in Norfolk und die dazu gehörigen Grundſtücke, gegen welche, da ſie Fideicomiß waren, kein executives Verfahren Platz greifen konnte. Da indeß auf dem An⸗ weſen Hypothekenſchulden zu deſſen ganzem Werth hafteten, ſo zog der nominelle Eigenthümer aus dieſem Privilegium keinen praktiſchen Vor⸗
theil; auch mußte er fürchten, mit ſeiner Perſon verantwortlich gemacht
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