Von Friedrich Lampert. 233
mmelbob, zinnen da drüben aus dem Nachbarland herüber, und voll und golden
zu Füßer goß der Mond ſein ſtilles, klares Licht über den ſchlummernden See.
da bit Als ob er wirklich ſchlafe und athme, wie ein Menſchenkind, ſo ruhig ffreundli und leis hoben und ſenkten ſich ſeine Wogen, man ſah's an den Mond⸗
er Gegur⸗ ſtrahlen, wie die ſo drüber hinzitterten. ößere i Aber da ward er aus dem Schlummer geweckt, ein Dampfboot zauf di rauſchte noch nach Ouchy hinab. Und neben ihm am Ufer brauste auch
da raihun noch ein Bahnzug vorüber, ſchrill tönte die Pfeife der Locomotive, man
der. Und hörte ſagar das Rufen der Condukteure herauf, ſo ſtill war's. Dann 4
entſchwanden auch die rothglühenden Leuchten in der Ferne, nur lange noch rollte und dröhnte es aus ihr her, bis endlich alles, alles ringsum in das volle Schweigen der Nacht überging. Ein Licht nach dem andern erloſch drunten am See, hier oben auf dem Berge. Mein's war das letzte.
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