Jahrgang 
3 (1863)
Einzelbild herunterladen

Von C. Groß. 133 n das GCit urtheilten wurde die Kappe über das Geſicht gezogen. Der Sheriff faßte letzteren noch einmal am Arm und ſagte:„In einer Minute ſtehen Sie 9

einer ven vor dem Richter, der die Herzen liebt. Sind Sie ſchuldig?“—„Nein,“ halb Nils antwortete der Befragte mit Feſtigkeit,„ich ſterbe unſchuldig.“ Und mit 1

das Cige⸗ dieſer Lüge auf den Lippen endete er, ein denkwürdiges Beiſpiel von der welche de Starrheit des Familienſtolzes. 4 te ſch eine Mehrere Monate lang ergingen ſchwere Anklagen gegen diejenigen, 4 die Chaiſe welche, wie es hieß, einen Unſchuldigen geopfert hatten. Major Vokes 4 t; doch war und der Ritter von Glynn wurden von der Hälfte der achtbaren Limericker mit Polizii Geſellſchaft wie Geächtete gemieden. Der erſtere war indeß nicht der 5 eine Lynh⸗ Mann, der etwas hängen ließ und hatte, während alles glaubte, er Rettungse⸗ denke nicht mehr an dieſe Geſchichte, einen vertrauten Agenten nach New⸗ 5 1

York geſchickt, durch welchen er erfuhr, daß Sullivan nach England zu⸗ brücke, de Brückgekehrt ſei. Dies genügte ihm. Er ſandte vier von ſeinen geriebenſten machten ſe Polizeidienern nach London, und einige Wochen ſpäter ſaß Sullivan wohl⸗

den Sporn verwahrt in dem Gefängniß von Limerick. † Aberglaube, Nun war Sullivan ein Katholik und glaubte die Verzeihung des 8 4 z Waſſet Himmels am beſten dadurch zu erringen, daß er auf Erden eine umſtänd⸗ 4 3 4 rhung ſelbtt liche Beichte ablegte. Da ihm außerdem kein Familienſtolz zu ſchaffen 84 er Pöbel in machte, ſo ſchickte er nach einem Geiſtlichen ſeines Glaubens und dem men können. Unter⸗Sheriff, in deren Gegenwart er folgende Angaben machte:—„Mein

nicht ausgi⸗ Herr und ich, wir beide waren mit einander übereingekommen, die Eily Einss aus dem Weg zu räumen, und warteten nur auf eine günſtige Gelegen⸗

gen.

egte ſchbe⸗ heit. Er verſprach mir für meine Beihülfe hundert Pfund und freie

wurde da⸗ Ueberfahrt nach Amerika. An einem ſchönen Abend machte der Herr mit 14 4 Geſict und der armen Eily(er nannte ſie nie ſein Weib) eine Spazierfahrt auf dem 4

Fluß. Kein Lüftchen wehte, und wir drei ſaßen mit einander im Boot.

Ganzen mit Ich hatte, angeblich zum Vogelſchießen, ein Gewehr mitgenommen, das

vingtiholl auf dem Boden unſeres Fahrzeuges lag. Der Herr ſpielte, während ich 4 lhaben. ruderte, auf ſeiner Flöte. Ungefähr vier Miles jenſeits von Glynn liegt. dne Famili eine Inſel, an welcher der Herr ausſtieg, er hieß mich Eily noch eine aaßt näherte Weile auf dem Fluß herumführen. Jeh 1. die Wahihü Als ich etwa hundert Ellen von der Inſel entfernt war, nahm ich pun ze ſch das Gewehr auf und begann vom Tod zu ſprechen. O, wenn Euer 4

Va Hochwürden ſie gehört hätten— aebört. wie ſie Gottes Segen herabrief