Hierſein en Sohn förmlich orten er⸗ erglühte:
treck auf, gſt noch? n andern heftig! . Sieh, ͤn könne legenheit , welch ch paper⸗ zt Tage! —„Höre henlaune, npa.“— und ſehe n wäͤre⸗” Geſuche
Stinune
kenne den ein höhſt zzaltet— die Raſe⸗ fällges anntſchaft der Alte nur nach⸗ nen lernt kommen⸗ nihitii
Von Adolph Beneke. 115
ja längſt unten im Comptoir ſein! Leb wohl, Kind, leb wohl, Rös⸗ chen.“— Eiligſt verließ Herr Streck das Gemach.
In höchſter Aufregung ſchritt Roſa nach dem Fortgehen des Vaters im Zimmer auf und nieder. Was war jetzt zu thun, um der Gefahr, die ihrer Liebe durch Herrn Spielmaier Junior drohte, zu begegnen? Ein trifftiger Grund mußte gefunden werden, um dieſen Heirathscandidaten abzuweiſen; es war das eine dringende Nothwendigkeit. Doch wie dies erreichen? Ach, warum war der Geliebte auch nicht gegenwärtig! Beide vereint fanden doch gewiß leichter einen Ausweg, als ſie allein! Miß⸗ muthig und verſtimmt lehnte ſich das junge Mädchen nach langem ver⸗ geblichem Sinnen, einen vernünftigen Plan zu faſſen, endlich in ihren Seſſel zurück, indem ſie gedankenvoll niederblickte.—
Laſſen wir Röschen ein wenig ſinnen und trachten, und wenden unſere Blicke wiederum auf Herrn Streck. Dieſer hatte ſich, nachdem er das Zimmer der Tochter verlaſſen, ſofort in ſein neben dem Comptoir liegendes Geſchäftsſtübchen begeben. Die eingegangenen Briefe waren bald erbrochen und geleſen, und der Kaufmann wollte eben zur Zeitung greifen, als Herr Guſtav eintrat und ihm das Schreiben an Spielmaier und Söhne zur Unterſchrift vorlegte. Mit ein paar kräftigen Zügen ſtand des Kaufmanns Name bald unter dem Brief. Der Buchhalter nahm dieſen zum Verſchluſſe und zur Adreſſirung zu ſich und wollte grade das Zimmer verlaſſen, als ihn der Großhändler mit dem Rufe:„Noch ein paar Worte, Herr Guſtav,“ zurückrief.—„Herr Principal, Sie wünſchen?“ fragte der junge Mann.—„Setzen Sie ſich, lieber Herr Guſtav, ſetzen Sie ſich.“
Mit einem fragenden Blicke leiſtete der Buchhalter der Aufforderung Folge, und etwas feierlicher als gewöhnlich, begann der Kaufmann das Geſpräch:„Ich habe ein ernſtes Wort mit Ihnen zu reden.“— Ueber⸗ raſcht ſah der junge Mann auf.—„Ja, ja, Herr Guſtav, ſo iſt's in der That. Ich bin mit Ihnen nämlich zur Zeit gar nicht mehr ſo zu⸗ frieden wie ſonſt.“— Verlegen rückte der Buchhalter auf ſeinem Stuhle hin und her, indeß der Großhändler fortfuhr:„Denn ſolche Geſchichte, wie die mit dem Bromberg⸗Bombayer Briefe iſt wohl noch nie in einem Geſchäfte vorgekommen!“—„Herr— Principal—, ein— Flüchtig⸗ keitsfehler,“ wandte Herr Guſtav kleinlaut ein.—„Ja, ja, das kann ja ſein und wäre auch zu entſchuldigen. Aber Sie haben ſich neben dieſer
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