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(Minna lieſ't das Sonett, der Baron tritt hinzu und bezeigt ſein Mißfallen. Jean tritt gleichfalls naͤher und ahmt die Pan⸗ tomime des Mißfallens ſeinem Herrn nach.)
Minna(iieſ't).
Der irre Geiſt mit bangem Blicke ſpaͤhet,
Wo ihm das holde Bild entgegenſtrahlt,
Das Phantaſte im kuͤhnen Schwung gemalt,
Das flammend in dem vollen Herzen ſtehet:
Er ſchweift umher, er hofft, er bebt, er flehet
Mit Inbrunſt zu des Himmels Allgewalt;
Da zeigt ſich ihm die liebliche Geſtalt,
Und jeder Sinn im trunknen Rauſch vergehet!
So war es mir, als ich Dein Bild ge⸗ ſehen! Was ich gefuͤhlt, ich mußt' es Dir geſtehen. Verzeih' dem Juͤhnen, der zu viel gewagt, Der dreiſt mit offner Seele Dir geſagt,


