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ſtieß, finden wir nach einigen Wochen unſern Freund in friedlicher Umgebung und in edelm Umgang zu Stratford. Man hatte Milliſent zur Bedienung und Pflege für Alicen gewonnen, und war ſehr ſchnell von London ab⸗ gereiſt, weil einige Krankheitsfälle Furcht vor einem wie⸗ derausbrechenden Peſtübel erregt hatten. Dieſe Beſorgniß und noch mehr die ängſtliche Ungewißheit über das Un⸗ ternehmen des Grafen Eſſex thaten der fröhlichen Stim⸗ mung, in der man ſonſt die ſchönen Junitage verlebt hätte, einigen Eintrag. Doch vergaß man wenigſtens in einzel⸗ nen Stunden über die hohen und heitern Gegenſtände der Unterhaltung, bei Aylford's Salbung, bei William's Schwärmerei jene fernen Bekümmerniſſe. Sannchen ge⸗ hörte mit ihrem fröhlich⸗ anmuthigen Weſen zu dieſem traulichen Verkehr und ſchmiegte ſich beſonders an Alicen an. William ſchrieb in den Stunden, die ihm allein ge⸗ hörten, an ſeinem„Mitteſommernachtstraum“ Die Poeſie war ihm jetzt ein ſchmerzlich⸗ſüßer Reiz, wie wenn man ſanft um eine heilende Wunde ſtreicht. Er ſelbſt fühlte ſich auf der Sommerhöhe ſeines Lebens und von einem zweiten mächtigen Schaffenstriebe bewegt.
Bald verbreitete ſich aus London eine Nachricht, die man vor Alicen und Eliſabeth zu verbergen ſuchte. Graf Eſſer, von den Miniſtern um ſeine Abſicht zur Rede ge— ſtellt, hatte es an der Zeit gehalten, mit ſeinem Unter⸗ nehmen loszubrechen. Er war mit ſeinen bewaffneten An⸗ hängern ausgerückt, um den Palaſt der Königin zu neh⸗ men. Durch Kundſchafter und falſche Gerüchte getäuſcht, hatte er auf einen großen Anhang unter den Bürgern und auf einen Beiſtand des Sherifs Shmitt mit tauſend


