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229.
Die Herren Cottu und Madrolle, Verfaſſer vieler geiſtreichen Brochüren, wollen ſich in nächſter Meſſe zu Metz für Geld ſehen laſſen.
230.
Schreiben des großen Dom Miguel an das ſchwarze Geſpenſt. Mein Herr.
Ich weiß, daß Sie überall verfolgt werden. Ich weiß auch weßhalb. Nicht alle Könige ſind ſo wie ich. Nur Wenige lieben den Freund der Wahrheit. In Deutſch⸗ land wird nie etwas aus Ihnen werden. Kommen Sie zu mir nach meiner Reſidenzſtadt Liſſabon. Ich kenne Ihre edlen Geſinnungen. Ich brauche ſolche Leute und heiße ſie Alle willkommen. In Ihrem Dentſchland blüht für Sie kein Heil. Man wird nicht aufhören, Sie zu verfolgen. Das Ende vom Liede wird ſeyn, daß Sie auf eine Feſtung wandern. Ich bitte, ich beſchwöre Sie, kommen Sie nach Liſſabon. Einſtweilen ernenne ich Sie zu meinem Privat-Secretär. Nebenbei empfangen Sie den Orden des ſüdlichen Kreuzes. Tragen Sie ihn. Glauben Sie mir, aich bin beſſer als mein Ruf.“ Ich weiß vielleicht mehr als manch' Anderer die Verdienſte offener Köpfe zu krönen. QOueluz war Barbier, ich hab⸗ ihn in den Adelſtand erhoben. Auch Ihnen könnte ein gleiches Loos zu Theil werden, wenn Sie Ihre Feder meinem Dienſte widmen wollten.


