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214.
In Samarkand producirt ſich ein Taſchenſpieler, der Terpentin in Roſenöl verwandelt und damit die Leute anſchmiert.
215.
In Nubien iſt ein Büreau, wo Ehre, guter Ruf, Liebe, Freundſchaft und Vertrauen für Geld und gute Worte für Jedermann zu haben ſind.
216. In Pecking iſt ein Weib arretirt worden, weil ihr die Milch zuſammengelaufen und jeder Zuſammen⸗ lauf auf's Strengſte unterſagt iſt.
217.
In Paris ging ein Iude zur katholiſchen Kirche über, wählte einen reichen Proſelytenmacher zu ſeinem Pathen und erhielt als Pathengeſchenk 100 Louisd'or. Tags darauf reiſ'te er nach Berlin und lief von der katholi⸗ ſchen zur reformirten Kirche über. Sein Pathe, ein hoher Staatsbeamte, ſchenkte ihm 100 Ducaten und eine goldene Repetiruhr. Tags darauf reiſ'te er nach Conſtan⸗ tinopel und nahm daſelbſt den muſelmänniſchen Glauben an. Sein dreiroßſchweifiger Pathe ſchenkte ihm einen Beutel Edelſteine, 3 Kameele und 10 Odalisk aus ſei⸗ nem Harem. Nachdem er die Kameele und die ſchönen Georgerinnen verkauft hatte, begab er ſich nach Oſtin⸗ dien und vertauſchte dort den muhamedaniſchen Glauben
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