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Auch bey Jenen uns pochend mahnt, Die der Prieſter an heiliger Stelle
Nicht an unſere Rechte band, Darum bin ich ein Junggeſelle.
Weil mein Nachbar ein Weib ſich nahm, Die vorher ein Vetter verehrte,
Und weil der Vetter noch zu ihr kam, Wenn der Mann nur den Ruͤcken kehrte,
Weil ihm dann Etwas am Kopfe wuchs, Was man meſſen konnt' an der Elle,
Und doch er es nicht ſelbſt ſah, der Luchs, Darum bin ich ein Junggeſelle.
Weil ich weiß, daß dem Sprichwort zum Hohn Alte Liebe doch meiſtentheils roſtet,— Und dann zu knie'n an der Goͤttin Thron Gar erſchrecklich viel Muͤhe koſtet. Weil ich weiß, wie geſchwinde ſie faͤllt Die vom Blute gethuͤrmete Welle Und wie ſich Schoͤnes dann haͤßlich darſtellt, Darum bin ich ein Junggeſelle. 4
Weil ich weiß, daß wer A geſagt, Dann ohne Hilfe auch B ſagen muͤffe, V. Wenn es auch ſpaͤterhin ploͤtzlich ihm tagt, Und ſich zeigen die tauben Nuͤſſe, Weil ich geſehn, wie ſo Mancher nahm Liebchen für eine Mademeiſelle 3 Die doch den Nahmen verdiente: Madam, Darum bin ich ein Junggeſelle.
An meine Geliebte.
Weil ich dich Theure nicht fruͤher fand,
Als ich das Leben noch weniger kannte,


