kleine Privatbälle beſchraͤnkt. Jenes gibt nur zwöoͤlf Porſtellungen jährlich; dieſe finden gleichfalls nur alle vierzehn Tage ſtatt. Heffentliche Gärten, und Luſtörter, gibt es weder in- noch außerhalb der Stadt. Die genannten Alleen ſind die einzigen, wo einige Frucht⸗ und Kuchenverkaͤuferinnen ſitzen, und wo man im Schatten gehen, reiten und fah⸗ ren kann. Die erſten Familien indeßen, haben auch Zutritt in den großen, herrlichen Garten des Gou⸗ verneurs, und machen haͤufig Gebrauch davon.
In allen Geſellſchaften, bei allen Soupé's, erſcheinen die Herren in vollem Anzuge, und die Damen im höchſten Putz. Die Morgenkleidung der erſten beſteht aus weißem, feinen Baumwollenzeuge, oder aus gleicher, feiner Leinwand. So Weſte und Pantalons, wozu ein„Rabadje“, d. h. ein ganz kurzer Rock, ein buntes, looſes Halstuch, und ein großer weißer Strohhut kommt. In den Geſell⸗ ſchaften aber kann man nur in den feinſten Tuch⸗ kleidern, und mit weißſeidenen Struͤmpfen erſchei⸗ nen, wenn man nicht gegen den guten Ton anſtoſ⸗ ſen will. Auch muß die Waͤſche von der aͤußerſten Weiße und Feinheit ſeyn.
Die Damen, die ſich vortrefflich anzuziehen verſtehen, geben dem feinen Perkal, und den Bruß⸗


