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Antiquare nicht mögen, das geben ſie um Spott⸗ preiſe an die Araber ab. Die beiden Nilufer ſind, ſo zu ſagen, in Bezirke abgetheilt. Hier graben die Engländer, dort die Franzoſen; weiterhin ein reicher italieniſcher, oder deutſcher Unternehmer; ja ſelbſt nordamerikaniſche fehlen nicht. Die Fellahs, d. h. die Bauern, die man dazu braucht, bekom⸗ men 20 Paras(3 Gr.) den Tag, und arbeiten da⸗ fuͤr ſo wenig als möglich iſt.
Unterweges ſtießen wir auf einen jungen Kopten, der ſich unſerer Begleitung anſchloß. Mit Huͤlfe unſeres Mohamed, knüpften wir über mancherlei Dinge, ein Geſpräch mit ihm an, beſonders, was ſein eigenes Volk betraf. Hier erfuhren wir dann, daß die Kopten eben nicht unterdruͤckt ſind, wenig⸗ ſtens nicht mehr als die Fellahs. Sie bezahlen übri⸗ gens nichts, als eine kleine Kopfſteuer, die ſeit un⸗ denklichen Zeiten feſtgeſetzt iſt. Dazu kommt der wohlfeile Lebensunterhalt. Ein Laib Brod z. B. koſtet nicht mehr als zwei Paras, und in gleichem Verhaltniſſe, ſteht alles Uebrige im Preis.
Im Aeußeren iſt zwiſchen den Fellahs, und den Kopten, wenig Unterſchied. Sonſt aber zeichnen ſich die lezteren durch Verſtand, Ordnungsliebe, und Thätigkeit, ſehr vortheilhaft vor jenen aus. Roch


