dieſe Art zogen wir langſam zu dem Thore von Aegypten hinaus.
Aber auch uns ging es mit unſern Kameelen, wie es ſchon ſo vielen Reiſenden gegangen iſt. Ihre Bewegungen waren uns voͤllig fremd, und uͤberdem uichts weniger als angenehm. Wir hatten nemlich keine eigentliche Paßagierkameele bekommen koͤnnen, wie es nur zu häufig der Fall zu ſeyn pflegt. Dafuͤr mußten wir uns mit gewohnlichen Laſtkameelen be⸗ gnugen, was ein ſehr weſentlicher Unterſchied iſt.
Jene gehen nemlich beſtändig in einer Art Ambeltrott, und haben dabei einen ſehr ſanften Schritt. Dieſe dagegen haben einen eben ſo lang⸗ ſamen als ſchwerfälligen Gang. Kaum legen ſie in der Stunde dritthalb engliſche Meilen(40 Minut.) zuruͤck. Zum Gluͤck hatten wir unſere Reitſättel bei uns. Wir ließen ſie daher auf den Packſätteln be⸗ feſtigen, ſo gut es möglich war.
So kamen wir, nach einem faſt vierſtuͤndigen Ritte, mit Sonnenuntergang, bei den Brunnen von Coßeir an. Indeßen fanden wir nicht fur nöthig das Zelt aufſchlagen zu laßen, ſondern breiteten blos unſere Matten aus. Hierauf nahmen wir ein kaltes Abendeſſen, mit vortrefflichem Schiras ein. Unſere Kameele knieten dabei im Kreiſe um uns


