Jahrgang 
1
Seite
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Capitain ſchon fruͤher kennen gelernt hatten, klet⸗ terten, mit der größten Gewandheit, an der Schiffs⸗ wand, bis an den Bord hinauf. Hier begruͤßten ſie jenen und die ganze Cajütengeſellſchaft, mit ihrem demuthigen Salam Aleikum Saheb!(Friede unter euch Gebieter!) und legten dabei die rechte Hand an die Stirn. Sie erhielten dafuͤr ein kleines Ge⸗ ſchenk und ſchienen damit höchſt zufrieden zu ſeyn. Eine kleine Schaambedeckung ausgenommen, waren ſie völlig nakt. Ihre ebenſchwarze Haut war aber mit Cocosöl eingerieben, und glaͤnzte doppelt im Son⸗ nenſchein. Ihre feinen geſchmeidigen Körper For⸗ men und ihre ausdrucksvollen verſtaͤndigen Geſichter, erregten unſere ganze Aufmerkſamkeit.

Bald erſchienen nun die Mußolaboote, mit Lootſen bemannt und legten an unſerm Steuerbord an. Dieſe Boote ſind aus breiten, dicken Planken zuſammengeſetzt, die man eben ſo feſt als kunſtlich, mit Cocosfaſern an einander zu befeſtigen weiß. Ein ſolches Boot hat äußerſt hohe Seiten, waͤhrend der Boden durchaus flach und ohne allen Kiel iſt. Das Vordertheil muß doppelt ſtark, wie bei den gewöhnlichen Booten aber abgeſtumpft ſeyn. Der Umfang iſt ſo berechnet, daß fuͤr drei Paſſagiere, und einen Steuermann, nebſt vier Ruderern Platz