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Vierte Folge.
Eine Geſchichte aus dem ſiebzehnten Jahrhundert.
Das jetzt in Paris aufgeführte Drama Maxwel erinnert einen Mitarbeiter der Patrie an einen wenig bekannten Zug des Parlamentsraths in Paris, Denis de Sallo, des Gründers des berühmten„Journal des Savants“.
Herr de Sallo war beauftragt, dem Parlamentshofe den Bericht über einen Proceß vorzulegen und hatte darin Schlußfolgerungen aufgeſtellt, kraft deren ein Kaufmann in Paris gänzlich zu Grunde gerichtet worden war.
Einige Wochen ſpäter fand Herr de Sallo, als er ſeine Papiere ordnete, ein wichtiges Actenſtück, das zu dem Doſſier jenes Proceſſes gehörte, aus dem ſich unwiderlegbar die Richtigkeit der Anſprüche des unglücklichen Kaufmanns heraus⸗ ſtellte.
Was machte unſer Parlamentsrath? Er ſuchte ſofort das Opfer ſeiner Nachläſſigkeit auf und fand daſſelbe, nicht ohne große Mühe, in einer elenden Manſardwohnung, wo neben demſelben eine Frau und drei Kinder, die in das tiefſte Elend verſunken waren, vor Kälte zitterten.
„Mein Herr,“ ſagte de Sallo zu ihm,„ich komme, un es anzuerkennen, daß meine Schlußfolgerungen falſch waren und daß Sie durch meine Schuld zu Grunde gerichtet worden ſind. Das Urtheil des Hofes iſt rechtskräftig, Sie haben daher von der Gerechtigkeit des Parlaments nichts mehr zu hoffen. Wie hoch, mein Herr, ſchätzen Sie den Verluſt, den ich Ihnen ganz gegen meinen Willen verurſacht habe?“
„Sie wiſſen es, mein Herr,“ antwortete der Unglückliche, „es ſind beinahe 100,000 Livres.“
Herr de Sallo zog aus ſeiner Brieftaſche ein Papier, das er dem Kaufmann überreichte, indem er ſagte:
„Es iſt in der That die Summe, die ich berechnet hatte. Hier iſt daher, mein Herr, ein von mir auf meinen Bankier gezogener Wechſel über dieſe Summe, zahlbar bei Sicht. Leben Sie wohl, mein Herr, und vergeben Sie mir mit Ihrer Familie das Leiden, in das ich Sie, ohne es zu wollen, geſtürzt habe!“..
Der tugendhafte Rath entfernte ſich eilig, um ſich den Umarmungen, den Dankſagungen, der Bewunderung dieſer Familie zu entziehen, welcher plötzlich und ganz unverhofft das Leben, das Glück, die Ehre zurückgegeben war. Er hatte
dabei in einer heroiſchen Art drei Viertel ſeines Vermögens
aufgeopfert, um ein unwiſſentlich begangenes Unrecht wieder gut zu machen.—
Wir haben bereits oben bemerkt, daß dieſer Vorfall aus dem ſiebzehnten Jahrhundert datirt. C.
Spaniſche Gemülde.
Das je in einer öffentlichen Verſteigerung am theuerſten bezahlte Gemälde war ein Murillo, la Vierge aux anges, das bei der Verſteigerung der Gemälde des Marſchalls Soult im Jahr 1852 zu dem Preiſe von 615,300 Fr. für das Louvre angekauft wurde. Nach dieſer berühmten Verſteige⸗ rung blieben der Familie des Marſchalls noch ein Dutzend Gemälde, welche zu ziemlich hohen Preiſen, die aber nach den übertriebenen Preiſen, welche für die übrigen Gemälde bezahlt wurden, ungenügend erſchienen, zurückgezogen worden waren. Da jetzt der Palaſt des Herzogs von Dalmatien niedergeriſſen wird, ſo hat die Familie beſchloſſen, den Reſt der Sammlung am 17. April einer Verſteigerung auszuſetzen. Man bewun⸗ dert darunter drei Murillo: die ſich zum Himmel erhebende Seele des heiligen Philipp; ein Räuber, der einen Mönch feſthält; ein Chriſtus am Kreuze; drei Zurbaron, zwei Ribera,
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einen Sanchez Coello, welcher 1582 für das Escurial gemalt wurde, einen großen Herrera des Jüngern, und das berühmte Gemälde von Fernandez Navarrete, der Stumme; Abraham, welcher den Engeln Gaſtfreundſchaft anbietet, für Philipp III. gemalt. Es iſt das Meiſterwerk dieſes ſo ſeltnen Künſtlers, welcher an der Spitze der ſpaniſchen Schule ſeiner Zeit ſtand. Die ganze reiche Gemäldegalerie des Marſchalls Soult war bekanntlich die Kriegsbeute, die er in Spanien während der Zeit, wo er den Oberbefehl über die franzöſiſchen Truppen in den Freiheitskriegen führte, ſich angeeignet hatte.
Etwas ſpäter wird in Paris eine andre große Ver⸗ ſteigerung ſpaniſcher Gemälde ſtattfinden, die der erſten Ver⸗ ſteigerung Soult und der berühmten Verſteigerung Aguado an Bedeutung vollkommen gleich ſtehen wird. Der Mar⸗ quis de Salamanca hat die Blüthe ſeiner Sammlungen, 300 Gemälde, welche unter den 4000 Gemälden, die ſeinen Palaſt in Madrid und ſein Schloß Viſta Alegre verſchönern, ſich aus Madrid nach Paris ſchicken laſſen, wo ſie verſteigert werden ſollen. Es finden ſich darunter 20 Murillo, von denen der Tod der heiligen Clara allein mit mehr als 80,000 Frcs. bezahlt worden iſt; ein Dutzend Velasquez, unter denen ſich prächtige Porträts befinden; ein Dutzend Goya, die den Künſtlern großes Vergnügen machen werden. Ebenſo giebt es darunter Gemälde von faſt allen ſpaniſchen Meiſtern von Joanes bis zum Anfang des achtzehnten Jahr⸗ hunderts. In dieſer Sammlung finden ſich auch ſchöne Italiener— Bellini, Garofalo, Guido ꝛc.— in Exem⸗ plaren erſter Claſſe; Flamänder— Rogier Van den Weyden, Quentin Meſſys, Rubens, Van Dyck, Snyders, Teniers — und auch Holländer— der Metſu— und Franzoſen— Pouſſin, Rigaud ꝛc. Beide Verſteigerungen werden in der Kunſtgeſchichte Epoche machen und ſicher viele Gemäldelieb⸗ haber nach Paris locken. C.
Sir George Smart.
Dieſer geachtete und verehrte Profeſſor ſtarb am 23. Febr. c. in ſeinem Hauſe in Great Portland Street in London. Im jetzigen Mai würde er in ſein 92ſtes Lehens⸗ jahr eingetreten ſein, denn er war im Jahr 1776 geboren. Sir George war ein ſorgſamer und gewiſſenhafter Muſicus und beſaß ein ganz beſonderes Talent, große Concerte und Feſtlichkeiten zu arrangiren. Seine Biederkeit ſicherte ihm die Achtung der in⸗ und ausländiſchen Künſtler, mit denen er in mehr als ſechzig Jahren in Berührung kam. Er hatte bexeits ſein achtzigſtes Lebensjahr überſchritten, als er auf⸗ hörte, Unterricht im Geſang zu ertheilen. Sein Vater, ein Muſikalienhändler in Argyle Street, hatte Händel’s Oratorien, von ihm ſelbſt aufgeführt, gehört und Sir George die Tradi⸗ tionen mitgetheilt, welcher in Folge deſſen der Geſanglehrer beinahe aller Sänger wurde, die den Wunſch hegten, den wahren Styl Händel's zu erlangen. Er unterrichtete Henriette Sontag und Jenny Lind in dem Geſange, den das Oratorium ver⸗ langt. Die lange Laufbahn Sir George Smart's läßt ſich beurtheilen, wenn man bedenkt, daß er in den Tagen lebte, wo Haydn, Mozart, Clementi, Duſſek, Cherubini, Spohr, Auber, Spontini, Roſſini, Donizetti, Bellini, Mendelsſohn, Meyerbeer in voller Kraft wirkten. In dieſem hoch bejahrten Manne hat England eine muſikaliſche Celebrität verloren, für die ſich Alle intereſſiren werden, denen das Glück zu Theil geworden iſt, Jenny Lind in der„Schöpfung“ als Sängerin zu bewundern. C.


