ete, noch
Dunkel⸗ aterredu ung in welcher n wurden. im ſich zu kleineres
n Marien. getraut
„war der te Familie
baten Ring belten, das ntine nahm en Wunſch an. Die ebbaft und ter, um ſich boͤnen Lia Heſtalt, ſie dachk hatte, r war, das wenigſtens iebte barg.
ſchen, ohn⸗
boh ſe auf
ſie ſuft
r 1
erzeu, blab zbläfe und
1 Ketiäbuth
„Otto zü d rauf war⸗ er Braut
—
2
—
ſie fühlt ſich beſſer!“ in ihrer leiſen Unterredung trachte.
unterbrochen.
Die Herren begaben ſich zur Geſellſchaft zurück, die vorübergehende Störung ſchien vergeſſen.
Otto war mit der Arzuei zurückgekehrt und hatte ſie auf ein Seitentiſchchen geſtellt; ſie ſchien nicht mehr nöthig. Der Abend verlief heiter, von Floren⸗ tinens Ohnmacht war nicht mehr die Rede. Doctor Wallberger war nicht gekommen.
Als derſelbe am andern Tage den Grafen Mallath beſuchte, fand er Otto von Hohenburg bei ihm. Der Graf ſprach von Briefen, welche ihn veranlaßten, den
nächſten Tag abzureiſen, und fragte den Arzt, ob dieſer es erlaube. Nachdem Wallberger bejaht hatte, ſagte der Graf:„Ich werde alſo Ihre reizenden
Schweſtern nicht trauen ſehen, Herr von Hohenburg; ehe Sie mich aber jetzt verlaſſen, will ich einen Dieb⸗ ſtahl bekennen, den ich geſtern in Ihrem Hauſe ver⸗
übt habe. Hier, dies Fläſchchen nahm ich mit, da Fräulein Florentine es zum Glück nicht brauchte. Ich
leide zu Zeiten an einem heftigen, ſchnell vorüber⸗ gehenden Kopfweh, welches mit momentaner Ohnmacht endet. Hier, dieſe Mixtur ſieht eben ſo aus, wie eine, welche ich vor Jahren als probates Mittel erhielt. Sehen Sie, meine Herren, dieſelbe hellrothe Farbe und“— der Graf zog den Pfropfen aus dem Fläſchchen—„derſelbe ganz eigeuthümliche Duft. Wenn ich das Recept nur hätte!“
„Das kann ich Ihnen geben, Herr Graf, der Apotheker behielt es nicht, da ich die Arznei ſofort bezahlte.“
„Beſten Dank, Herr Lieutenant.“
Als Graf Majläth mit dem Arzte allein war, ſprach er:„Mich rufen wichtige Angelegenheiten, und ſtets habe ich es für Narrheit gehalten, das löſchen zu wollen, was mich nicht brennt, aber dieſe Mixtur iſt dieſelbe, welche ich in Wien erhielt, vor beinahe ſechzehn Ja und— Sie wiſſen, Doctor, daß ich niemals Schriftzüge vergeſſe. Das Recept, welches geſtern vor meinen Augen Baron Duresxnelle ſchrieb, iſt von derſelben Hand geſchrieben, von welcher das iſt, welches ich beſaß. Mein Ehrenwort darauf, ich irre mich niemals in ſolchen Sachen.“
„Herr des Himmels, theurer Graf, ſo wären Duresnelle und mein alter Univerſitätscamerad Bach⸗
müller identiſch!?“
„Ich ſah jenen Bachmüller nie, aber ich
daheim nachſuchen und, iſt es möglich, Ihnen vo Peſty aus das alte Recept ſchicken. Thun Sie nun, was Sie wollen, nur laſſen Sie mich aus dem Spiele,
ich muß abreiſen und will in dieſer Angelegenheit
nur auftreten, wenn ich es durchaus als Pflicht be⸗
Vierte Jolge.
Der Mann hat vielleicht durch Adoptation
auf den Namen Duresnelle ein Recht, und ich muß geſtehen, er hat für mich etwas Anziehende s, doch Ihnen, mein theurer Wallberger, brauche ich nicht zu ſagen: gehen Sie ſchonend zu Werke. Ich habe ſeit Kurzem ſo meine Gedanken gehabt.“ 88 4.
.8
In der Nacht.
Den ganzen Tag hatten Berufspflichten den Arzt
in Anſpruch genommen; er hatte kaum die Minute
gefunden, zwei Zeilen an Edmund zu ſchreiben; erſt
ſpät Abends war er Herr ſeiner Zeit. Nachdem er
ſein einfaches Mahl eingenommen und ein Glas Wein
getrunken hatte, ließ er ſeinen Braunen vor den
Schlitten ſpannen und ſchlug den Weg nach Roſen⸗ haag ein.
Der Mond leuchtete auf ſeinem Pfade, im Dorfe
war es ſtill, nur aus den Fenſtern der Schenke, welche
entfernt lag, ſchimmerte Licht. Er blickte nach dem
großen Schloſſe empor, das lautlos und dunkel von
einer kleinen Anhöhe herabſchaut. Bekannt mit der Localität, fuhr er hinauf und in den offnen Vorhof ein, brachte ſein Pferd unter in dem Holzſchuppen hinter den großen, jetzt mit Schnee berieſelten Ge⸗ büſchen, dann läutete er an der Pforte. Lange ſtand er da, die Bewohner des Schloſſes ſchienen zu ſchlafen
oder auswärts zu ſein. Eben wollte Wallberger, nachdem er mehrmals geläutet hatte, umkehren, als raſche elaſtiſche Männertritte hoͤrbar wurden. Der Schlüſſel drehte ſich, das Thor ward geöffnet, der Schloßherr mit einem Windlicht in der Hand ſtand
vor ihm. Die Glocke der Kirche des Dorfes ver⸗ kündete die elfte Stunde. Duresnelle wechſelte die Farbe:„So ſpät! Was iſt geſchehen?“ ſtieß er er⸗
ſchreckt heraus.
„Ich komme, mit Ihnen zu ſprechen, ſchenken Sie mir Zeit.“
„Sehr gern, Herr Doctor, obgleich ich die Stunde etwas ſeltſam gewählt finde, haben Sie die Güteng einzutreten.“
Wallberger folgte dem Baron in ſein Ziumer dieſer zündete mehrere Kerzen an, machte eine ein⸗ ladende Handbewegung und ſetzte ſich.
„Sie wundern ſich über meinen Beſuch kurz vor Mitternacht?“ begann der Arzt in franzöſiſcher Sprache, fügte aber ſofort in ſeiner Mutterſprache hinzu:„Ich omme nicht als Dein Feind, Ferdinand, ich komme als ehemaliger Commilitone, uerdi Dich nicht länger vor mir, ich habe Dich erkann, Bachmüller!“
„Sind Sie wahunſinnig, 24 Prauſte
Herr* der Baron auf,„Ich bitte übrigens,
fran⸗
prechen Sie zöſiſch, ich kann ſonſt nicht Allos verſtehen.“


