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„Ich glaube, der Taufname des Barons, welcher allerdings ein Franzoſe iſt, lautet ſo.“
Mailath fuhr mit Lebhaftigkeit fort:„Ich habe allerdings den Baron nie geſehen, allein wir ſtanden vor zwölf Jahren in lebhaftem Briefwechſel. Ich war ihm durch Baron Hammer⸗Purgſtall empfohlen und verdankte ihm Quellen zu einem Geſchichtswerke, welches ich unter der Feder habe. Viel Bitteres hat mich verhindert, demſelben ununterbrochen meine Zeit zu widmen. Selten habe ich einen Mann gefunden, der mir ſo lieb und bekannt durch Briefe geworden iſt, wie dieſer Duresnelle. Er verlor ſeine Schweſter, ich glaube auch ſeine Braut, und reiſte nach dem Orient, ich habe dann nichts weiter von ihm gehört. Er war damals ebenfalls krank, wenigſtens hielt er ſich für lungenleidend, aber mit Freuden höre ich, daß er noch lebt.“
Der Doctor hatte dem Grafen aufmerkſam zu⸗ gebört, dann ſaß er lange nachdenklich da, ohne ein Wort zu ſprechen; endlich ſagte er, beinahe mehr zu ſich ſelbſt, als zu dem Grafen:„Es wundert mich, daß dieſer Baron ſich nicht nach Ihnen erkundigt hat, und doch, doch muß es derſelbe ſein.“
„Ohne Zweifel,“ antwortete Mailath;„ich erinnere mich, daß er mir ſchrieb, mit ſeiner Schweſter habe er ſeine einzige Verwandte begraben, er ſtehe jetzt ganz allein, habe nicht einmal entfernte Vettern oder Baſen.“
Doctor Wallberger verließ den Grafen, aber gegen ſeine Gewohnheit beſuchte er diesmal nicht ſo— fort einen andern Patienten, er ſchlug den Weg nach der Promeuade ein und ſuchte die abgelegenſten Par⸗
tieen, offenbar, um ſich ungeſtört ſeinen Gedanken
überlaſſen zu können..
Im Hohenburg'ſchen Hauſe war die ſonſt ſo friedliche, in aufrichtiger Liebe verbundene Familie in zwei Parteien getheilt, die ſanfte Mutter ſtand ver⸗ mittelnd zwiſchen beiden. Sie liebte ihre Töchter zärtlich und wünſchte ihr wahres Glück; ſie war ihrem Gatten innig ergeben und ſah ein, daß Florentinens Verbindung mit dem begüterten und durch ſeine Stellung einflußreichen Duresnelle ihre Tochter zu einer hoch⸗ angeſehenen Frau machte, und das Glück ihrer älteſten gründete. Sie hatte eine faſt mütterliche Zuneigung zu Edmund Roſenhaag gefaßt und gehörte nicht zu den Charakteren, welche ſich leicht und ſchnell ändern; aber wenn ſie auch nicht wußte, wie groß die Sorgen
waren, welche den Präſidenten drückten,— daß er nicht im Stande war, Marien Vermögen zu geben, war ihr bekannt.
Der Präſident und Marie ſpra Duresnelle, auch die Schweſter der
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-rau von Hohen⸗ X
Folge. 37
burg, die Letzere erklärte geradezu, es ſei Wahnſinn, wenn Florentine ein ſo glänzendes Loos verſchmähe, und ihr Vater habe die Pflicht, ſie als völlig unzu⸗ rechnungsfähig zu behandeln. Otto dagegen, als älteſter Sohn des Hauſes, ſowie der Bruder des Präſidenten, ſtimmten mit Florentinen überein.
Otto blieb bei ſeiner Behauptung, Duresnelle ſei ein Erbſchleicher und gemeiner Charakter, ſonſt würde er dem durch ſein Blut zu der Erbſchaft be⸗ rechtigten Edmund die Güter nicht nehmen und ſich mit dem baaren Vermögen begnügen, welches Walter Roſenhaag nachgelaſſen habe, es ſei ſehr anſehnlich. Major Hohenburg, welcher eben auf Urlaub in Waldau war, ſagte:„Jeder kann meiner Anſicht nach mit ſeinem Gelde thun, was er will, Walter betrachtete Dures⸗ nelle als Schwager; übrigens, wenn Walter noch einige Jahre gelebt hätte, wäre vielleicht ein Sohn von ihm da, welcher der Erbe dieſer Güter geworden wäre, aber ich halte Nichts von Ehen zwiſchen Perſonen von verſchiedenen Nationalitäten. Ich ſetze den Fall, es bräche wieder einmal Krieg zwiſchen Deutſchland und Frankreich aus, was dann? Könnte unter ſolchen Umſtänden zwiſchen Dir und dem Schwiegerſohne Uebereinſtimmung walten, und was würde die arme
Florentine zu leiden haben? Bedenke das, Bruder.“
„Wer glaubt heut zu Tage noch an Krieg zwiſchen civiliſirten Nationen? Keine Regierung iſt noch ſo thöricht, den Handel ihres Landes zu ruiniren,“ ſprach der Präſident.
„Als ob die Franzoſen nicht in jedem Jahrhunderte einen Krieg haben müßten! Und abgeſehen davon, Edmund Roſenhaag hat Dein Wort, ein Hohenburg darf es nicht brechen. Gerade wenn der Adel ſieht, daß Könige nicht mehr Wort halten, muß er es thun oder— ſein Wappen zerbrechen.“
„Marie ſoll glücklich durch ihre Liebe werden, das freut mich für meine Zwillingsſchweſter, aber Floren⸗ tine hat auf gleiche Seligkeit Anſpruch,“ eiferte Otto.
„Aber ſo laßt doch Florentinen ſelbſt entſcheiden,“ ſprach endlich Hohenburg.
Für dieſes arme gequälte Mädchenherz wurde die Entſcheidung ſehr ſchwierig. Von dem Doctor Wallberger, welcher ihr Freund und der Freund Edmunds war, hatte ſie vernommen, daß ihr Geliebter an dem Tage, an welchem das kleine Diner ſtattge⸗ funden hatte, plötzlich abgereiſt ſei, Niemand wußte, wohin oder auf wie lange. Er hatte den Gymnaſial⸗ director um unbeſtimmten Urlaub gebeten und einen tüchtigen Mann, welcher ihm befreundet war, als Stellvertreter gefunden, gegen welchen der Rector Nichts einwandte.
Edmund hatte freilich an die Geliebte geſchrieben,
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