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Die vier Sergeanten von Larochelle. 65
national iſt, indem Sie Ihre Mitbürger retten vor den Krallengriffen der Verſchwörer, und möge man zu ihrem Lobe ſagen können: Wenn es Paris iſt, wo ſich ein Comité gebildet, um die geſellſchaftliche Ordnung zu corrumpiren und umzuſtoßen, ſo iſt es auch Paris, wo ſich rechtſchaffne und unerſchütterliche Männer fanden, welche die Werkzeuge des Complots zerbrochen haben, und bewieſen, daß in der Hauptſtadt der Lilien auch die Liebe(1), die Gerechtigkeit und die Treue noch blühen!“
Schon um dieſes merkwürdigen Actenſtückes des Fa⸗ natismus willen iſt der Proceß der vier Sergeanten von Larochelle der Erinnerung werth. Leider iſt dies nur eine herausgeriſſene Probe aus einer ganzen juriſtiſchen Literatur, aus einer Advocatenberedtſamkeit, die aus den Quellen geſchöpft zu haben ſcheint, welche den Ketzer⸗ anklägern vor den Inquiſitionstribunalen zu Gebote ſtan⸗ den. Nur in Frankreich findet man ſolche Verirrung der Wiſſenſchaft. Und auch hier ſelten in der Haupt⸗ ſtadt, deſto häufiger in den ſüdlichen Provinzen. Dies war das Studium, durch welches junge Advocaten un⸗ ter der Reſtauration ſich bei der herrſchenden Partei, bei Hofe beliebt und eine glänzende Carrière zu machen ſuch⸗ ten. Mit franzöſiſch leichtem Blute ſtürzten ſie ſich in die Begeiſterung, und wie der Löwe im Blutlecken blutdürſtig wird, überkam Viele wirklich die Begeiſte⸗ rung, indem ſie Opfer der Parteiwuth auf das Schaf⸗ fot lieferten. Eine pſychologiſche Schilderung ſolcher Charakterverirrungen findet ſich in dem vielbeſprochenen Dumas ſchen Roman Monte⸗Chriſto ein junger General⸗ procurator, dem es zur Leidenſchaft geworden, für die Lilienherrſchaft Liberale, Bonapartiſten und Republikaner auf Tod und Leben anzuklagen, und dem eine Verur⸗


