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Die vier Sergranten von Larochelle. 63
dem Leben büßen müſſe. Auf einen Dolch habe er den feierlichen Eid leiſten müſſen, unter Todesſtrafe nichts von dem Carbonaribunde zu verrathen.“
Goupillon's eigene Ausſage wird uns nicht mitge⸗ theilt; wir wiſſen nicht einmal, ob er ſelbſt als Zeuge vernommen worden.
Dagegen bekundet der Gendarm Poignand: ch war beauftragt, Pomier von Poitiers nach Nantes zu ſchaffen. Unterwegs unterhielt ich mich mit ihm. Da ſagte er zu mir: Ich bin recht unglücklich, daß die Ge⸗ ſchichte nicht gegangen iſt. Ich wäre zum Capitain er⸗ nannt worden und hätte einen Orden. Meine Beſtal⸗ lung habe ich ſchon vom Kriegsminiſter und 600 Francs ſollte ich vom General Berton erhalten. In Larochelle habe ich mit Berton zu Mittag geſpeiſt. Die Verſchwö⸗ rung war ſehr weit ausgedehnt. Mehr als 300,000 Perſonen ſind darin verwickelt. Man zählt unter ihnen Marſchälle und Pairs von Frankreich. Auch ſollten 30— 40,000 Spanier zu uns ſtoßen.“
Pomier fragte das Gericht, ob es auf ſo plumpe Weiſe von einem Gendarmen ſich belügen laſſen wolle? Und ob, wenn er wirklich in eine Verſchwörung ſich eingelaſſen, er einem Soldaten, dem er zur Bewachung übergeben worden, ſolche Mittheilungen machen werde!
Die Rede des öffentlichen Anklägers Marchigny war nicht die eines Juriſten, ſondern eines fanatiſchen Anhängers einer Partei, der das Feuer des Haſſes und der Verdammung in den Richtern anfachen möchte. In⸗ dem er von den anonymen Drohbriefen ſprach, mit de⸗ nen die Geſchworenen geängſtet wurden, rief er:
„Die Drohungen der Factioſen ſind nur der Schrei ihrer Ohnmacht. Sie ſind ſchwach, weil ſie einzuſchüch⸗


