Zeitschriftenband 
17 (1851)
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38 General Berton.

umher, ihre Verwünſchungen über die Dinge, wie ſie waren, gegen Niemand verbergend, auf Aenderung hof⸗ fend, welche es ſei. Die abgetrennten Aeſte eines mäch⸗ tigen Baumes, hielten ſie ſich für deſſen Wurzeln; aus ihnen heraus müſſe ein regenerirtes Frankreich wachſen. Welches? Der Sieg dieſer Partei, die ſo wenig ver⸗ geſſen und noch weniger gelernt hatte als die alten Bour⸗ bonen, wäre ein neues Unglück für Frankreich geworden.

Berton gefiel ſich darin, ſeinen Haß und ſeine Ver⸗ abſcheuung gegen die Regierung an den Tag zu legen. Die ſo ihren Gefühlsaufwallungen nachgeben, ſind eigent⸗ lich nicht die Männer, welche eine Regierung zu fürchten hat. Aber die Ludwig's XVIII. ließ ihn doch ſehr ſtreng bewachen. Die Wuth, welche ſeine Seele verzehrte, da ſie kein ander Mittel, ſich zu entladen, fand, ergoß ſich auf das Papier. Er publicirte: eine hiſtoriſche, kritiſche und militairiſche Darſtellung der Schlachten von Fleurus und Waterloo; Commentare über ein Werk des Generals Taraire, und reichte Petitionen ein an die Pairskammer und die Deputirtenkammer, daß man die Gründe unter⸗ ſuche, weshalb er aus den Armeeliſten geſtrichen worden. Die Zahl ſeiner Freunde hatte er durch dieſe Schriften nicht vermehrt.

Sein Name ſchwamm einige Zeit oben auf. Aber man vergaß ihn wieder, wie man die Namen ſo vieler anderer Illuſtricitäten der jüngſten Vergangenheit bald vergeſſen hatte.

Erſt im Jahre 1822 erſchien er am politiſchen Horizont. Vor dem in Tours ſitzenden Kriegsgericht wurde damals ein Proceß verhandelt gegen eine Verbin⸗ dung, welche den Namen der Amis de la liberté ge⸗ führt. Wie weit dieſe Verbindung verzweigt ſei, wußte man noch nicht.

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