Zeitschriftenband 
17 (1851)
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Louis Napoleon Bonapartr. 29

denize, nicht dazu bei, ſeine und die Sache des Prinzen in der harles öffentlichen Meinung zu heben.

igny, Aber die lange Gefängnißhaft des Prinzen erweckte uffet ihm wieder einige Sympathien. In dem 1846 erſchie⸗ Ftienne nenen franzöſiſchen Werke, dem wir die Acte ſeines Pro⸗ ßkoſten, ceſſes entnehmen, heißt es:Prinz Louis Napoleon iſt

n, was noch jetzt in Ham. Er erträgt ſeine Gefangenſchaft mit at, als einer Seelengröße, die ſelbſt von Denen geſchätzt wird,

. welche die Handlungen, die ſeine Verdammung herbeige⸗ ch den führt, am heftigſten getadelt hatten. chlagen Ueber ſeine projectirte Freigebung und die Bedingun⸗

gen, welche Louis Philipp's Regierung dafür foderte, urtheil⸗ berichteten ihrer Zeit die öffentlichen Blätter Verſchiedenes. verde Beſtimmtes iſt darüber nicht bekannt geworden. In den

letzten Jahren der Regierung des Königs der Franzoſen

gelang es dem Prinzen aus der Feſtung zu entfliehen⸗

Als ein von der Arbeit heimkehrender Maurergeſell ent⸗ leidli⸗ kam er aus den Thoren. Man war geneigt zu glauben, Wih⸗ daß man ihn mit Abſicht entfliechen laſſen. Die darauf er ver⸗ erfolgte ſehr ſtrenge Unterſuchung ſcheint das Gegentheil in der herausgeſtellt zu haben.

eunter Er verſchwand, bis nach der Februarrevolution ſein Paris Name wieder auf den Wellen ſchwamm. Aber was war eman. dieſer gewaltige Name geworden! Die nach einer mon⸗ ſte der archiſchen Spitze verlangenden Parteien ſuchten nach einer t des Puppe für ihr Princip, um die ſie ſich vereinigen, die

wer ſie leiten und lenken könnten. Sie glaubten dieſe Puppe den in Louis Napoleon zu finden, ſie ſchämten ſich anfangs, n m aber die Noth, irgend ein Schild und eine gemein⸗ ſame Fahne den ſtarken Republikanern entgegenzuhalten, Er zwang ſie zuzugreifen, und durch das Votum von ſechs die Millionen Franzoſen ward Louis Napoleon zum Prä⸗ . ſidenten der Republik erhoben. Derſelbe Thiers, der ihn

trug