28 Louis Hapoleon Bonaparte
Charles Triſtan de Montholon, Jean Beptiſe Aladenize, Jean Baptiſte Voiſin, Louis le Duff de Meſonan, Charles Parquin, Jules Lombard, J. Gilbert Fialin de Perſigny, J. B. Foreſtier, Napoleon Ornano, Hippolyte Buuffet de Montauban, Eugene Bataille, Henri Conneau, Etienne Laborde als ſolidariſch verpflichtet zu den Proceßkoſten, welche, dem Geſetz gemäß, liquidirt werden ſollen, was den Theil anlangt, den der Staat zu tragen hat, als auch den, welcher den Verurtheilten zur Laſt fällt.
„Verordnet, daß gegenwärtiges Urtheil durch den Generalprocurator des Königs publicirt und angeſchlagen werde, wo er es für nöthig hält.
„Verordnet, daß gegenwärtiges Urtheil den Verurtheil⸗ ten durch den Greffier des Gerichtshofes verleſen werde.“
Louis Napoleon ward nach Ham gebracht, bei leidli⸗ chem Gefängniß unter ſtrengem Verſchluß bewacht. Wäh⸗ rend der Träger des Namens des Kaiſers und der ver⸗ meintliche Erbe ſeiner Anſprüche an die Nation in der Feſtung gefangen ſaß, wurden des Kaiſers Gebeine unter großem Opernprunk, aber weniger Rührung, nach Paris geſchafft. Die klügſte Dperation eines Thiers, ſagte man. Indem er bis zur Sättigung die Napoleonsgelüſte der Franzoſen befriedigte, begrub er die Gefährlichkeit des Namens. Der Zauber, den das Verbotene übt, war gelöſt. Der alte General Montholon, welcher mit dem jungen Prinzen in Ham ſaß, bat von dort aus um die Vergünſtigung, den Gebeinen ſeines Feldherrn und Kaiſers beim großen Leichenzuge folgen zu dürfen. Er wolle ſich dann ſofort wieder im Gefängniß ſtellen. Die Bitte, die natürlich abſchläglich beſchieden ward, trug
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