Zeitschriftenband 
14 (1849)
Einzelbild herunterladen

Der Spa-Jield Aufruhr. 9

grauſam mörderiſchen Kriege aus dieſer dunkeln Höhle hervorgegangen wären, wie ſie jene Schuldenlaſt ver⸗ mehrt, deren erdrückendes Gewicht auf die Landeigen⸗ thümer, Pachter, Kaufleute und Fabrikanten falle. Wenn das Volk ſeinen Unmuth zu erkennen gebe, verweiſe man es auf den Ruhm, den es durch den Krieg errungen. Allerdings, fuhr er bitter fort, ſei der Papſt nach Rom zurückgekehrt, allerdings Ferdinand VI. einem Thron zurück⸗ gegeben, auf welchem er jetzt, ſtatt des Scepters, eine eiſerne Geißel über ſeine Unterthanen ſchwinge; allerdings wären die europäiſchen Mächte durch Bande der Freundſchaft und durch einen heiligen Bund vereinigt, welcher nur die Freiheit ihrer Völker bedrohe; allein es laſſe ſich ſchwer begreifen, weshalb ein ſo großer Ruhm mit der Aus⸗ ſaugung des britiſchen Volkes habe erkauft werden müſ⸗ ſen. Darum habe das Volk alle Urſach, auf ſeiner Hut zu ſein. Vor einem Jahrhundert, als das Haus Han⸗ nover auf den Thron berufen worden, habe man darauf gedrungen, daß Niemand, der ein Amt bekleide, im Un⸗ terhauſe ſitzen ſolle, jetzt ſtimmten ſo viele Beamte in dieſem Hauſe, welche zuſammen eine Einnahme von 200,000 Pfund bezögen, und das Volk bezahle ſie, da⸗ mit ſie gegen den Vortheil des Volkes ſtimmen möchten. Das Volk ſterbe Hungers, während man zahlloſe Ge⸗ halte an Individuen vergeudet ſehe, die nie etwas ge⸗ than, um dieſelben zu verdienen. Schon vor 20 Jah⸗ ren habe er, Hunt, eine Liſte dieſer Penſionen an die Mauern von Briſtol angeſchlagen, deren Geſammtbetrag die Abgaben dieſer Stadt überſtiegen hatte. Nur eine Reform des Unterhauſes könne das Vaterland retten, dieſe Maßregel jedoch nur durch offene und männliche Aeußerung des öffentlichen Geiſtes herbeigeführt werden.

In dieſer Rede waren die Einflüſterungen ſeiner im 1*