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Der erſte Auſterneſſer.
Unter dieſer Ueberſchrift erzählt„Bertram's Harverst of the Sea“ Folgendes:
Es gab einmal— es muß aber vor ſehr langer Zeit geweſen ſein— einen ſehr melancholiſchen Mann, der an den Küſten einer ſehr maleriſchen Seebucht ſpazieren ging, auf das monotone Geräuſch der Meereswogen horchte und plötzlich eine ſehr alte und häßliche Auſter erblickte, die ganz mit Paraſiten und Seegras bedeckt war. Sie ſah ſo zurückſtoßend aus, daß er ſie mit ſeinem Fuße fortſtieß; das Thier, erſtaunt darüber, in ſeinem eignen Elemente ſo barſch behandelt zu werden, öffnete ſeine Schale mit Unwillen, um ſich umzuſehen, wer ſich ſo etwas gegen ſie erlaube. Als der Mann die ſchönen weißen Schichten ſah, die innerhalb der Muſchel er⸗ ſchienen, hob er dieſelbe auf, da er vermuthete, daß ihr Inneres ſehr ſchön ſein müſſe, um ſie näher zu unterſuchen, zu welchem Zweck er einen Finger und den Daumen in die Schale ſteckte. Die zornige Molluske, welche das ohne Zweifel als eine neue Beleidigung betrachtete, ſchloß die Thür ihres Hauſes dicht über dem Finger des Eindringlings, was ihm etwas Schmerz verurſachte. Nachdem er ſeinen verwundeten Finger befreit hatte, ſteckte der Herr den Finger natürlich in ſeinen Mund.„Köſtlich!“ rief er aus, indem er ſeine Augen weit öffnete.„Was iſt das?“ und von neuem ſaugte er an ſeinem Daumen. Jetzt drängte ſich ſeinem Geiſte plötzlich die Idee auf, daß er eine neue Delicateſſe aufgefunden — in der That ganz zufällig die wichtigſte Entdeckung ge⸗ macht habe, die bis dahin gemacht worden ſei. Er ſchritt ſofort zur nähern Unterſuchung und zur Beſtätigung dieſes Ge⸗ dankens. Vermittelſt eines Steines öffnete er die Thür der
Muſchel und ganz behutſam verſuchte er ein Stück der Molluske ſelbſt. Der Erfolg davon war köſtlich; und ſo inaugurirte der einſame, anonyme Mann nach und nach das Auſterbanquet, ohne irgend ein andres Gewürz, als den Saft des Thieres— mit keinem ſchäumenden braunen Porter oder einem Glas Champagner, um das Mahl hinabzuſpülen, und ebenſo wenig mit einem zart geſchnittenen Brödchen mit Butter.
Eine ſichere Wette.
Eine ſehr geſchwätzige Dame bot ihrem Gatten eine Wette um funfzig Dollar an, daß ſie eine ganze Woche lang nicht ein Wort ſprechen werde. Der Mann nahm die Wette fofort an und brachte die 50 Dollar herbei, welche die Dame ſogleich in ihre Taſche ſteckte, wobei ſie ganz ernſthaft be⸗ merkte, ſie wolle das Geld behalten, bis die Wette entſchieden ſei.„Zum Henker! Madame,“ rief der Mann,„ich habe ſie bereits gewonnen!“„Keinesweges,“ lautete die Antwort, „Du haſt mich hinſichtlich der Zeit mißverſtanden— ich meine die Woche, nachdem ich beerdigt bin.“ C.
Ein Anfall von Verzweiflung.
Ein junger Mann in Niagara, der in der Liebe un⸗ glücklich geweſen war, ſtieg auf den Felſen, legte ſeine Kleider ab, warf dann einen ſchwankenden Blick auf den Abgrund und unter ſich und dann ging er— zu Hauſe. Am nächſten Morgen wurde ſein Körper in ſeinem Bett gefunden, worin er ganz ruhig ſchlief.
Folge. 623
Gedanken.
La Bruyeère ſagt:„Es iſt ein großes Unglück, nicht Geiſt genug zu haben, um gut zu ſprechen, und nicht Einſicht genug, um zu ſchweigen.“
Nach dem Ausſpruch des Dr. Johnſon ſind Geld und Zeit die ſchwerſten Bürden des Lebens, und die Unglücklichſten unter den Sterblichen ſind die, welche von Beidem mehr be⸗ ſitzen, als ſie zu benutzen wiſſen.
Wahre Schönheit iſt nur Tugend, die ſich in dem äußeren Reize ſichtbar macht. Die Schönheit und das Laſter ſind durch die Natur ſelbſt voneinander getrennt.
Die härteſte Arbeit hat Derjenige, welcher nichts zu thun hat.
Es koſtet viel mehr, erlittenes Unrecht zu rächen, als es zu ertragen..
Wer ſich Kenntniſſe erwirbt, wird dadurch ein guter Geſellſchafter für ſich ſelbſt.
Der Neid ſchießt nach Andern und verwundet ſich ſelbſt.
Gott reicht uns das meiſte Gute mit unſeren eigenen Händen. C.
Migrellen.
Bekanntlich hat Carlotta Patti, die Schweſter von Adelina Patti, eine eben ſo reizende Sängerin wie die Letztere, das Unglück, ein wenig lahm zu ſein. Jetzt verſichert ein Journal, der fruchtbarſte der modernen Romanciers ſchreibe jetzt für Carlotta Patti einen Operntext, den Herr von Flotow in Muſik zu ſetzen verſprochen habe. Der Naturforſcher, welcher bisher Carlotta Patti verhinderte, auf der Bühne zu erſcheinen, würde ein nothwendiges Erforderniß für die Rolle ſein, die in dieſer Oper für ſie beſtimmt ſein werde. Die von dem Dichter gewählte Heldin iſt nämlich Mademoiſelle de la Vallisre, deren leichtes Hinken ſie nicht daran verhinderte, die Geliebte Ludwigs XIV. zu werden.
Die Buchhändler Victor Hugo's, die Herren Lacroix und Verboeckhoven in Brüſſel, haben ſich kürzlich mit ge⸗ füllten Taſchen aus dem Geſchäft zurückgezogen. Man ver⸗ ſichert, ſie hätten blos von den neueſten Werken deſſelben einen Nettogewinn von mehr als 360,000 Dollar gehabt. Der Buchdrucker Poupart Davyl hat ihr Geſchäft gekauft und ihre Contracte mit Schriftſtellern übernommen. Er unterhandelt bereits mit Victor Hugo wegen der eben von ihm vollendeten Novelle in zehn Bänden, welche den Titel führt:„Dreiundneunzig“, wofür er 100,000 Dollar ver⸗ langt.
Tom.„Kannſt Du dich der Zeit erinnern, Bill, wo ich nicht einen Penny beſaß, um mir eine Güte thun zu können?
Bill. O ja, ich erinnere mich derſelben ſehr wohl.
Tom. Nun, was denkſt Du wohl? Ich bin jetzt 200 Pfv. St. ſchuldig.“
Man erzählt ſich, Lord Brougham ſei in ſeinen jüngern Tagen einmal in Geldverlegenheit geweſen und habe den Ver⸗ leger der„Edinburgh Review“, Jeffrey, gebeten, ihm 1000 Pfd. St. vorzuſtrecken, für die er ihm Beiträge für die Review liefern wolle. Er war ſo gut wie ſein Wort und ſchrieb während der nächſten ſechs Monate den ganzen Inhalt von zwei Nummern oder einen ganzen Band. Die Artikel be⸗ handelten die verſchiedenartigſten Gegenſtände und ordneten


