Napoleon, war ane ſtis nach „Es ma nen Mann Nation mit hre Naſen tirn, ohne elben und d— eine ſcharffinn, ünſte mehr t, weil ſie änderlich irden die Griechen geſtorben zufechten. einen ſo riechiſchen
der Ge⸗ den allge⸗ int. Addi⸗ in ſeiner n. Unter ebt, biele ſchönſten Murillo;
lich eine nde. In ber dieſe taſe mit Denker von der fen, noch der Naſe und weit, en eignen 3twüche Erfinder,
Vierte
Oekonomen und tüchtige Geſchäftsmänner beſitzen dieſe Naſe. Aber die Zahl der ausgezeichneten Männer aufzuzählen, welche dieſe Naſe beſeſſen haben, würde weit mehr Raum erfordern, als uns zu Gebote ſteht. C.
Ein lucrativer Kunſtzweig.
Die in Ems während der Saiſon erſcheinende Wochen⸗ ſchrift„E'Eté“ erzählt in ihrer neueſten Nummer Folgendes:
Die Liebe für Titel und die Leidenſchaft für Genealogieen hat immer Leute gequält, die ſich derſelben durch ihre Geburt beraubt ſahen. Die Frau von Pompadour ſtammte von der Familie der Colin⸗Poiſſon. Voller Ehrgeiz, für den Abkömmling irgend einer adeligen Familie zu gelten, bat ſie den Genealogen d'Hozier, ihr eine imponirende Genealogie aufzuſtellen.
D'Hozier ließ ſich dieſes Geſuch mehrmals wiederholen, als er aber zuletzt keine Mittel zu einer Ausflucht mehr finden konnte, ſagte er der unter Ludwig XV. ſo mächtigen Dame:
„Madame, die beiden älteſten Familien Colin, die ich kenne, ſind die der Colin⸗Maillard und die der Colin⸗Tampon; was aber die der Colin⸗Poiſſon betrifft, ſo habe ich von derſel⸗ ben nicht die geringſte Spur finden können.“
Man muß geſtehen, daß in unſeren Tagen die angebli⸗ chen Mitglieder eines gänzlich illuſoriſchen Collège Héral- dique weniger gewiſſenhaft ſind, und daß man in allen Län⸗ dern Europas in einer ſehr fruchtbaren Art auf die von der Adelsmanie beſeſſenen Bürger ſpeculirt.
Man erzählte geſtern, in einer Hauptſtadt, in welcher die Künſte in großer Blüthe ſtehen, ſei es einem Maler, der beauftragt war, einen ſehr großen Saal zu decoriren und in den Fresken die militäriſche Geſchichte des Landes kurz dar⸗ zuſtellen, eingefallen, daß die Speculation auf ſolche Thoren wenigſtens eben ſo einträglich ſein müſſe, wie die Aufträge der Regierung. Er entwarf hierauf einen geſchickten Plan, nahm ſich einen Secretär mit einer ſtolzen Phyſiognomie und ſandte ihn in alle Häuſer, deren Häupter wegen gewiſſer, wenig gerechtfertigter Anſprüche auf den Adel bekannt waren.
„Mein Herr,“ ſagte der Secretär,„Herr X., der berühmte Maler, der mit der Decoration des Saales in... beauf⸗ tragt iſt, glaubt ſich zu erinnern, daß einer Ihrer Vorfahren der Schlacht bei.... beiwohnte.“
„Ja, in der That!“ ruft der reiche Bürger,„und dieſe Erinnerung iſt die größte Illuſtration unſrer Familie.“⸗
„Herr X. hat deshalb daran gedacht, Ihren Ahnen auf
— dem erſten Schlachtplan figuriren zu laſſen; auf ſein Schild
wird ſein Wappen gemalt.... und....“
„Séin Wappen!.... ſicher... ich....“
„Allein, mein Herr, es fehlt uns an Auskunft über das Aeußere, das Alter Ihres erlauchten Ahnen; es müſſen lange Nachforſchungen wegen ſeines Wappenſchilds gemacht werden .... würden Sie bereit ſein, dafür 5000 Thaler— oder 20,000 Franken oder 1000 Guineen, je nach dem Lande, wo die Scene ſich ereignen mag— zu opfern?“
„Sie werden ihn in den Vordergrund ſtellen?“
„Ja, mein Herr.“
„Am Fuße des Rahmens wird ſich eine Zeichnung finden, die an ſeinen Namen und den unſrigen erinnert?“
„Ohne irgend einen Zweifel.“
„Machen Sie Ihre Nachforſchungen, mein Herr, die Belohnung für Ihre Anſtrengungen erſcheint mir ganz billig.“
Dieſe Scene widerholt ſich mit einem neuen Erfolg in allen Familien von Parvenus.
Man ſtellt einen der Ahnen dar, wie er einem Sara⸗
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zenen den Kopf ſpaltet, den Anderen, wie er eine Fahne auf ſeiner Bruſt zuſammendrückt und wie er dafür von dem Könige auf dem Schlachtfelde umarmt wird....
Der Maler iſt auf dem beſten Wege, ein Millionär zu werden.
O menſchliche Albernheit! Die Hälfte der Betrüger wird es durch die Dummköpfe, die ſich ſo leicht auführen laſſen! C.
Die Zücher in alten Zeiten.
Vor der Erfindung der Buchdruckerkunſt waren Bücher ſo ſelten, daß franzöſiſche Geſandte nach Rom geſandt wurden, um eine Abſchrift von Cicero's und eine andere von Quin⸗ tillian's Werken zu erbitten, weil eine vollſtändige Abſchrift derſelben in ganz Frankreich nicht zu finden war. Albert Abot in Gemblours ſammelte mit unglaublicher Anſtrengung und Koſten eine Bibliothek von 150 Bänden, was als ein förmliches Wunder betrachtet wurde. Im Jahr 1494 beſtand die Bücherſammlung des Biſchofs von Wincheſter aus 17 Bänden verſchiedenen Inhalts, und als er von dem Kloſter in Swithin eine Bibel borgte, mußte er ein ſchweres Unter⸗ pfand geben und ſich mit großer Feierlichkeit verpflichten, ſie unbeſchädigt zurückzuerſtatten. Wenn ein Buch gekauft wurde, ſo war das eine ſo wichtige Angelegenheit, daß vor⸗ nehme Perſonen als Zeugen dazu berufen wurden. Vor dem Jahr 1300 beſtand die Bibliothek der Univerſität in Oxford ans wenigen Abhandlungen, die ſorgfältig in eine Kiſte ein⸗ geſchloſſen oder an einer Kette befeſtigt waren, damit ſie nicht verloren gehen ſollten, und im Anfange des dreizehnten Jahr⸗ hunderts enthielt die königlich franzöſiſche Bücherſammlung nur 4 Claſſiker und einige Andachtsſchriften. C.
Ein ſeltſames Urtheil über die Liebe.
Sir William Cornwallis ſchrieb im Jahr 1631:
„Sie iſt ein hübſches, ſanftes Ding, die Liebe; ein ausgezeichneter Geſellſchafter, voller Artigkeit und Liebens⸗ würdigkeiten; ſie macht die Männer ſchön und läßt ſie ſich reinlich kleiden; ſie lehrt ihnen gute Eigenſchaften und hübſche Betheuerungen; und wenn der Grund nicht gar zu öde iſt, ſo bringt ſie Verſe und Lieder voller Leidenſchaft hervor, hinreichend, um dem Sänger ein Herz zu gewinnen und ihn geachtet zu machen; ja, ſie iſt ein ſehr ſchönes Ding, das Merkmal von achtzehn Jahren und mehr und durchaus nicht zu mißbilligen; es iſt viel beſſer, ſeine Zeit ſo, als ſie den Würfeln zu ſpenden. Ich bin zufrieden, Das Liebe zu nennen, obſchon ich Liebe für einen zu werthvollen Kitt halte, um Erde mit Erde zu verbinden,— die eine muß himmliſcher Natur ſein, oder ſie iſt keine Liebe.“—
Italieniſche Schriftſtellerinnen.
Ein Correſpondent, welcher ſich über den Stand der Literatur und der Künſte in Italien ausſpricht, zollt dabei den italieniſchen Frauen großes Lob. Er ſagt: Ich habe die Liſte von ſechzig Schriftſtellerinnen vor mir, welche Beiträge zu einem Buche zu liefern verſprochen haben, das in Venedig erſcheinen ſoll, und ſo groß dieſe Liſte auch für ein Land iſt, in dem von tauſend Frauen nur zweihundert und zehn leſen können, ſo ſetzt mich meine perſönliche Kenntniß von Schrift⸗ ſtellerinnen doch in den Stand, die Zahl derſelben über hundert auszudehnen. Signora Enrichetta Caraccialo, eine


