der Regenbogen, Ahabenheit un dien, die Al⸗⸗ dopfers in ſeiner d die beiden Tbäler, die ent⸗ trrung durch den Gegenſtände eu, und die volle das Ganze über⸗ etwa dem Abend döpfer, von der
Alles wohl
t ſehnſuck.... es ihm die Lage vauen geſtattete. rige Klagruf ſeine ſchon wieder em⸗ ate Eindrücke noch rtfubr, horchend langen Zug einkreuz umſchrit⸗ n euſte aufge⸗ elches eben ſich dien feigern zu ayften Murmeln nen, es geſchähe ng, die Klagen daß ein Leben⸗ ii dem immer Kranken erin⸗ Alagechols des er in der Guif⸗ ſ gebriuclih; det feierlihen 4 Irland überall uetöne, als
Trauertd
Vierte
der Leichenconduct ſelbſt, waren dazu geeignet, die ruhige Heiterkeit zu befördern, welche ſich in Folge der langſamen Wiedergeneſung allmählich bei ihm ein⸗ geſtellt hatte.—
Im Verlauf der langen wechſelvollen Krankheit waren die kurzen Pauſen zwiſchen den körperlichen Leiden von einzelnen lichten Augenblicken begleitet geweſen, ſo daß er die Gegenſtände um ſich her er⸗
kannte. Jetzt ſah er ſich nach den Geſtalten um, die
ihn damals umſchwebend mit ſo zarter Sorgfalt be⸗ müht geweſen waren, ſein ſchwaches Daſein zu er⸗ halten, oder die, wie es nicht ſelten der Fall war, durch die unruhige Aengſtlichkeit, ſeine Leiden nicht mildern zu können, ſelbſt ſchweres Leid zu tragen ſchienen. Aber der bleiche, geſpenſtiſche Blick eines Mannes, deſſen Beſorgniß an Wahnſinn grenzte, der ſo oft hinter dem Vorhange lauſchend ſeinen Fieber⸗ paroxysmus beobachtet hatte, verweilte nicht ferner auf ihm, auch bemerkte er nicht mehr die ernſt finſtere Stirn, auf welcher nur theilnahmloſe Seelenſtärke gethront hatte, wenn ſie ſich von Zeit zu Zeit mit der Reſignation des fühlloſen Alters auf ſein Kiſſen niedergebeugt hatte, auch nicht das ſchöne Phantom milder Barmherzigkeit, welches zuweilen, an ſeinen ſtarren Blicken vorübergleitend, ſeine wilden Phanta⸗ ſieen noch mehr verwirrt hatte. Sie alle waren ver⸗ ſchwunden und durch die Erſcheinung der vorhin rwähnten gutmüthigen Perſon erſetzt, die, nachdem zurückgekehrt war, die bei ihrer erſten Entfernung geſprochenen Gebete mit leiſer Stimme zu murmeln fortfuhr. Es iſt dies eine bei den Leichenbegängniſſen der altiriſchen Stämme unveränderlich beobachtete Sitte, der Jedermann ſo eifrig huldigt, daß auch die Krankenwärterin veranlaßt wurde, ſich auf Augenblicke dem Dienſt zu entziehen, für welchen man ſie ge⸗ miethet hatte.
„Für wen wurden unten die Todtengeſänge an⸗ geſtimmt?“— fragte der Geneſende faſt erſchrocken über den ungewohnten Zuſammenhang ſeiner eigenen Ideen und über den vollſtändigen Gebrauch ſeiner Stimme, die bis dahin gänzlich verſtummt war.
„O, Sir“— erwiderte das Weib, die man erſt in der letzten Zeit wegen der nöthig gewordenen größeren Pflege des Kranken in Dienſt zu nehmen ſich veranlaßt geſehen—„O, Ihro Gnaden,“ fuhr ſie fort,„gewiß die Männer ſagen, es ſei der Häupt⸗ ling des Clan von Fieg Arranmore, der zur ewigen Seligkeit und zum unvergänglichen Ruhm eingegan⸗ gen iſt. Aber ſchade, der junge Pater Franciscaner hat den Klageweibern und den Todtenſängern, die doch die erſten und beſten in der Grafſchaft ſind, Einhalt geboten. Sie halten jetzt eben den letzten
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Umgang, die gelehrten Herren aus der Abtei ſchreiten mit dem Kreuze der Leiche voran; hinterher folgen alle Männer von Connemara, die aus den Bergen niedergeſtiegen ſind, um dem Todten bis zum See das Geleite zu geben. Und wahrhaftig, Gnaden! eine Staatsleiche iſt es, wie ſeit langer Zeit keine hier geſehen iſt. An die Tauſend folgen dem Zuge zu Pferd und zu Fuß, und——“
Sie hatte ſich jetzt dem Bette mit dem Tranke, den ſie während ihres Berichtes am Fenſter wieder⸗ holt umgeſchüttelt und gegen das Licht gehalten, langſam genähert, aber— der Kranke war wieder wie zuvor in einen tiefen todähnlichen Schlaf ver⸗ ſunken; die Augen waren geſchloſſen, die Lippen feſt auf einander gepreßt, und über das Geſicht hatte ſich die eiſige Bläſſe des Todes gelagert. Als die unter einem lauten Angſtgeſchrei von der Wärterin herbei⸗ gerufenen Aerzte in das Zimmer traten, war des Kranken Puls kaum fühlbar und der Athem ſo un—⸗ merklich, daß der Hauch auf einem dem Munde nahe gebrachten Spiegel nur wenig ſichtbar wurde. Die Natur hatte einen großen Rückſchlag erlitten. Die Nerven waren durch die heftig aufgeregten Gefühle in furchtbarer Weiſe erſchüttert worden. Der Rück⸗ fall war durch die plötzliche Nachricht vom Tode des Vaters herbeigeführt in demſelben Augenblick, als der Geiſt noch jeder Energie ermangelnd am Körper nicht die Stütze fand, um dem bewältigenden Eindruck wi⸗ derſtehen zu können.—
Heil der kurzen, aber ſo beglückenden Frühlings⸗ zeit des menſchlichen Daſeins, in welcher die Sorgen ſchnell vorüberziehen wie flockige Wölkchen an einem Sommertaghimmel, in welcher der Gram ſo raſch ent⸗ eilt wie leichte Nebelgebilde, die dem Aufgange der Sonne voranziehen, in der die Geſundheit ſo ſchnell wiederkehrt, als die Stahlfeder zurückſchnellt, ſobald ſie von dem kurze Zeit dauernden Drucke befreit wird!
Ungefähr drei Wochen nach dem Tode des Lord Arranmore ſaß am Morgen eines heiteren Julitages ein junger Mann, das Abbild eines thatkräftigen Geiſtes, tief verſunken in die Träume ſpeculativer Philoſophen, bald denkend, bald ſchreibend, in einer tiefen Fenſterbrüſtung der Abtei. Ein großes, klares, aufwärts gerichtetes Auge, das frei dem Sonnenſtrahle begegnete, der eben ſeinen Weg durch die halbge⸗ ſchloſſenen Purpurbehänge gefunden, die Wangen leicht geröthet in Folge des mit den aufſtrebenden Gedanken raſcher durch die Adern ſtrömenden Blutes, eine Stirn weiß wie Alabaſter, ein ausdrucksvoller
Blick, der das etwas melancholiſche Antlitz von Zeit


