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Vierte Holge. 339
das Städtchen Cong beſucht hätte, auf ſich gezogen haben.
Dieſer Verſuch, das einſt ſo mächtige Kloſter zu ſeinem früheren Glanze zu erheben, wurde einem hohen ausländiſchen Geiſtlichen zugeſchnieben, der ſich auf ſeiner Durchreiſe nach Connemarg ebenſo überraſcht von der Schönheit der Gege d, als ſchmerzlich davon ergriffen fühlte, daß man von den Arelichen Ueber⸗ bleibſeln in Irland das allerſchoͤnſte ſo ſchmählich ver⸗ nachläſſigt hatte. Dem ſehr anſehnlichen Geldgeſchenk, welches er damals der Brüderſchaft hinterließ, folgten bald noch viel bedeutendere Gaben. Der Plan zu des Abts neuer Reſidenz wurde einem ausgezeichne⸗ ten Mitgliede der königlich iriſchen Akademie in Dublin, dem Baronet O'Brien, nachmaligem Lord Arranmore, zugeſchrieben.
Obgleich alle dieſe Vorgänge nicht verborgen blieben, und die Lage der geiſtlichen Stiftung ſich mit jedem Tage auffallend verbeſſerte, ſo widerfuhr derſeſben doch keine Beläſtigung von Seiten der ge⸗ ſetzlich in Irland herrſchenden Kirche, bis einer der benachbarten großen Gutsbeſitzer engliſcher Abkunft großen Anſtand daran nahm, daß ſich der Abt eines bis dahin vernachläſſigten Lachswehrs, welches unter Heinrich's VII. Regierung noch Eigenthum ſeiner Vor⸗ gänger geweſen war, bemächtigte und die köſtlichen Fiſche
Fluſſe lebendig in die Küchenbehälter des Klo⸗
Da wurde abermals die ganze ſchwere Rechtsgelehrten und Federfertigen ge⸗
Se arme Brüderſchaft in Bewegung geſetzt, und der Orden wurde auf Befehl des Lord⸗Vicekönigs, wie unter Heinrich VIII. Regierung, gänzlich zerſtreut.
Haus und Gärten jedoch, die letzteren eben ſo ſchön als umfangreich, blieben erhalten. Sie wurden der Aufſicht eines betagten Ehepaares übergeben, während der letzte vermeintliche Eigenthümer— wie es hieß— in Frankreich oder Italien lebte.
Erſt geraume Zeit nachher wurde das ſchöne Haus wiederum von einigen ſehr reſpectabel ausſe⸗ henden Herren mittleren Alters bezogen. Ihr ruhiges niemand beläſtigendes Zuſammenleben erregte weder Un⸗ ruhe noch Verdacht. Man war geneigt ſie für eine von den wie früher auch jetzt noch in Irland vor⸗ kommenden Verbrüderungen zu halten, deren Mit⸗ glieder ſich, aus Weltüberdruß oder aus Liebe zur Einſamkeit, zur Ausübung frommer Pflichten verei⸗ nigt haben.
Anfänglich nannte man dieſe namenloſe und un⸗ verdächtige Brüderſchaft ⸗die geiſtlichen Herren von Cong⸗. In ſtrenger Abgeſchiedenheit lebend, waren ſie nur durch die vielen Wohlthaten bekannt, die ſie den Armen der Umgegend erwieſen. Barmherzigkeit
war eine ihrer Haupttugenden, und in allen Wiſſen⸗ ſchaften wohl erfahren, war es beſonders die Heil⸗ kunde, in der ſie ſich auszeichneten. Sie übten dieſe wohlthätige Kenntniß, das arme Landvolk von den zahlloſen Uebeln zu befreien, an denen es in Irland, wie in keinem anderen Lande der Welt, rath⸗ und hülflos leidet. Der Arzeneikaſten der Herren von Cong verſah den Ort und die Umgegend mit den Heilmitteln, welche erſt in neuerer Zeit, allgemein geworden, ihre wohlthätige Wirkung zu äußern anfangen.
Aus der Küche wurden täglich kräftige Suppen und nahrhafte Speiſen, wie ehemals aus dem Refec⸗ torium, an zahlreich ſich verſammelnde Bedürftige verabreicht. Der Küchengarten war faſt zur Hälfte mit officinellen Kräutern beſtellt, und einer der Brü⸗ der, welcher die Wundarzenei übte, übertraf an Ge⸗ ſchicklichkeit alle Gliedereinrenker und weiſe Frauen in der ganzen Nachbarſchaft.
Aus einem Ackerſtücke, das anfangs nur das Futter für den Pony abwarf, welcher den Marktwa⸗ gen der Brüderſchaft zur benachbarten Stadt zog, war allmählich eine Ackerfläche geworden und aus dieſem ein nettes Gütchen entſtanden, das vermöge ſeines intelligenten Betriebes ſowohl Bauern als Farmern der Umgegend zum belehrenden Muſter diente.
Die Kapelle wurde in Folge des hinreißenden Rednertalentes eines jungen Franciscaners, welcher ſich der Brüderſchaft von Cong angeſchloſſen hatte, bald zu klein für die ſich herandrängenden Zuhörer, ſo daß man ſich genöthigt ſah, das Dach abzunehmen und noch eine Emporkirche zunächſt dem hohen Chore anzubauen.
Die Wohlhabenheit der ſtillen Congregation ver⸗ ſchaffte derſelben, gleichviel von wo ſie ſtammte, die Achtung der Grundbeſitzer in der Grafſchaft, und die gefällige Umgangsweiſe der Einzelnen, ſo wie die hohe Bildung aller Mitglieder, erwarb ihnen in der Umgegend die höchſte Anerkennung, die durch gelegent⸗ liche, wenn gleich immer nur zufällige Gaſtfreund⸗ ſchaft noch um ein Großes erhöht wurde.
Obgleich die Herren von Cong ihrerſeits nie Be⸗ ſuche machten, ſahen ſie doch gern Geſellſchaft bei ſich zu Hauſe, und wenn ſie ſelbſt auch keine Einladungen annahmen, da ſie niemals außer dem Hauſe weder ſpeiſeten noch übernachteten, ſo ließen ſie dergleichen doch häufig an ſolche Herren ergeben, die, entweder von ihren Landſitzen in Tuam oder Ballinrobe am Lough Corrib, oder von ihren Schlöſſern in Galway kommend, auf ihrer Dnrchreiſe in Cong anhielten. Ihre Gerichte, die zwar immer in gelbem irdenem Ge⸗ ſchirr, auf ſchlichtem, aber blendendweißem Tafelzeug ſervirt wurden, waren ſtets ſo auserleſen, daß ſie


