264 Novellen⸗Zeitung.
Der alte Carracciuoli ward von der Juſtiz wie Der mächtig meine Adern ſchwellt ireuri
ſtandrechtlich verurtheilt und wurde— einem belei⸗ Liebend zu tränken Wald und Feld; digten Weibe zu gefallen— mit allen traurigen Ce⸗ Nie werden meine Bornen leer, Geſpre remonien, bei voller Paradeordnung der britiſchen So wall ich ſegnend hin zum Meer! Brockhal Flotte und des neapolitaniſchen kleinen Geſchwaders, Und in geheimnißvoller Red⸗. Dieſts an einem prachtvollen Julitage des Jahres 1799 an Die Wellen flüſtern ein Gebet. ttel die S der großen Raa des Admiralſchiffes angeſichts vieler i 1 Tauſende von Zuſchauern aufgehängt. Wer zweifelt, eil' in Wald hinaus zeni ſehr Nelſon, durch die Mitwirkung der Lady Hamil⸗ Und ſchau ſein duft'ges Blätterhaus, ein a g ton in den Stand geſetzt, mit einer ſchlagfertigen Der Edeltannen ernſte Pracht, Publienge Flotte in See zu ſtechen, ſegelte nach Aegypten und Mit ihrer holden Dämmernacht, Guie 1 lieferte die für ihn ſiegreiche Schlacht von Abukir. Schau ſeine Eichen ſchön und ſtark, nideehas Er ward faſt vergöttert, als er, zum Herzoge von Gekräftigt von der Erde Mark, beimiſt Bronte ernannt, nach Neapel zurückkehrte. Wie ſie von Gottes Hauch durchweht unde t9 1 echeue Jahre ſpäter ſchrieb der Held, kurz vor Die Wipfel neigen im Gebet.— 1 ſeiner fürchterlichen Sieges⸗ und 2— Trafalgar: abswtaut daß die Trrefaucennden W zrileih, ſchan das utit⸗ heer— falle, die Verdienſte der Lady Hamilton um die Flotte Jun Stuim Lehaben, dros und hehr, in nire nicht vergeſſen möge. Sie und meine Tochter Ho⸗ benn boc erdor die Welle ſchäumt d N ratia ſind das Einzige, was ich der Dankbarkeit Eng⸗ den Viſdes noß, das ſtolz ſich bäumt, ſch e 33 lands empfehle.“— enn's ruhigmild leis athmend liegt, gedacht, ve England aber wandie ſich ab von einer Trau, 3 malehaupe an's Ufer ſchmiegt. eiglühende! welche durch die ſeltenſten Naturgaben aus niederſtem Seu lerat Lisſe ſeinbeſät Lultrtit Stande ſich ſo hoch empor ſchwang, um Perſonen kö⸗ il ſiegt im ſeligen elet ſtlicher E niglichen Geblüts als ihre Untergebenen zu lenken; Wer zweifelt, ſchau die Alpen an Leſtehende ſie wandte ſich ab von dem ⸗böſen Engel⸗ des natio⸗ Bergrieſen, die die Vorwelt ſahn, bingabe a nalſten Helden, den England jemals beſeſſen hat, und Die einſt in einer Schöpferſtund“ nit den C ließ Lady Hamilton in Dunkelheit und Dürftigkeit Hervorrief aus der Tiefe Grund—— dün verkommen. Des Herren allgewaltig Wort, E an Ercole vermählte ſich mit Giulietta, als der pracht⸗ Das Welten ſchaffet fort und fort. Gegpiache liebende König Murat in Neapel als Herrſcher ein⸗ Lawinendonner ringsum geht, m deuüſſh zog. Später iſt der Name der ſonſt ſo gefeierten Die Alpen flammen im Gebet. hier und Carracciuoli in der Geſchichte beider Sicilien nur— täuſchung noch ſelten genannt worden. Wer zweifelt, ſchau des Himmels Pracht viſſens a In ſternenklarer Sommernacht, doch bei d Dort blickt aus jedem goldnen Stern durch erfo
ich trö 2 —. Dideninaeralnn de vmel mild wu Wer zweifelt. Des Mondes blaſſes Heil'genbild. über du Hin durch die ſtillen Lüfte geht nicht gefo Lon Mart⸗ Pilgram Diell. Des Sternenhimmels Nachtgebet. b des d Wer zweifelt, daß ein Gott die Welt Wer zweifelt, daß ein Goit die Welt 3 uſe In ſeinen mächt'gen Armen hält, 8 ſeinen mäͤcht den Aumen dͤlt, ud 4 Der eil' hinaus zur Morgenſtund' Der blic⸗ in. ſein eignes Herz; 4 Pälie Uind ſchane, wie die ſushe Kund⸗ Was kündet ihm wohl Luſt und Schmerz? d dügh In goldner Schrift am Himmel ſprüht, Den Gott— der es ſo tief bewegt, V Ldi Wann Frühroth auf den Bergen glüht; S z bald froß, bald kraurig ſchläge, Si Hin durch die weite Schöpfung geht Ein jed Gefühl, ein jeder Schlag ſ en Ein leiſe jauchzendes Gebet. Beee Dir wohl den Gott verkünden mag! ſiche ſei “ an Wer zweifelt, hör' des Bergſtroms Ru M 0 Auch mich der große Gott erſchuf, 4— em d 4 4 3 Ir verlier 8 4


