Eigennamen derdient dieſes werden. Ohne en, genügt es ehlt ſich durch
9. 38. — Karl Neumann bedicht von Erwin
üſden
ern,
in keipzig
Vierte Folge.
Eine dWlochenchronik für Titeratur, Kunst, ſchöne Tliſſenſchuften und Geſellſehuft.
IV. Jahrgang.
regelmäßig Freitag.
Leipzig, am 23. Februar 1866.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
Lhereſig Entzmann. Erzählung von Karl Neumann ⸗Strela.
(Fortſetzung.)
Einmal rief Anſelmus:„Kinder, paßt auf, heute wird's luſtig werden in meinem weltberühmten Keller. Steh' ich da vorhin ſo ein Weilchen auf der Gaſſe, kommt da Nachbar Seifenſieder heran und erzählt, daß die letzten Poſtkutſchen die Fremden kaum hätten faſſen können. Natürlich, Niemand davon vergißt meinen weltberühmten Keller! Alſo, heut' recht was Apartes, Mädchen!“
„Schau, was meinſt Du dazu, Onkel?“ Reſi ſang:
Und
„Da unten im Thale. Läuft's Waſſer ſo trüb,
Und ich kann dir's net ſagen, Ich hab' dich ſo lieb!.
Sprichſt allweil von Lieb', Und ſprichſt allweil von Treu, Und e biſſele Falſchheit
Is auch wohl dabei.
Für——
„Halt ein, Kind,“ rief jedoch Brunner, mit beiden Armen wehrend,„trübes Waſſer! e biſſele Falſchheit! iſt das was Luſtiges? Damit werden ja die Gäſte nicht herein⸗, hinausgeſungen werden ſie damit. Meiner Treu, ich bin ein Pfiffikus, ich verſteh' mich darauf!“ 4
„Schau,'s mag ſein, aber jetzt horch auf:
Ich ging einmal ſpazieren
Mit einem ſchönen Mädchen. Sie ging mit mir in Garten, Da pflückt' ſie mir Muscaten. Sie ſagt', ſie wär' aus Sachſen, Wo ſchöne Mädchen wachſen.
Gelt, Onkel, was meinſt Du dazu?“
Herr Anſelmus warf den Kopf in den Nacken, ſteckte die Zunge zwiſchen die Zähne und legte den Finger an die Naſe, wie das ſeine Stellung war,


