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Gemüthskrankheit ſei. Maria's Eltern fühlten ſich
ſchüttert, und es wurde verabredet, daß Maria in den unweit Magdeburgs an der Elbe belegenen Fle⸗ cken W. zum Pfarrer, einem Bruder ihrer Mutter, reiſen und in deſſen Familie leben und Ausſöhnung mit dem Leben ſuchen ſollte.
So war es denn auch geſchehen, und Maria hatte keine Einwendung dagegen gemacht. Nun Os⸗ kar todt war, galt es ihr gleich, wo ſie ſtarb. Der Wechſel hatte aber auch keine ſonderliche Wirkung auf ihr Gemüth und ihre Geſundheit erzielt, bis ei— nes Tages ein Zeitungsartikel über den unterdeß ausgebrochnen deutſchen Befreiungskrieg und die da— ran geknüpfte Betrachtung ihres braven und patrio⸗ tiſchen Oheims einen Plan in ihr entzündeten, wel⸗ chen ſie nicht wieder losließ und dem ſie ſich ſofort mit ganzer Liebe widmete.
Der heldenmüthige Befreiungskampf der Deut⸗ ſchen gegen die verhaßte Fremdherrſchaft Napoleon's nahm immer gewaltigeren Umfang an. Der Kaiſer der Franzoſen, welcher wohl einſah, daß das Schickſal des ausgebrochnen Krieges ſein eigenes Schickſal wer⸗ den würde, ſtrengte alle Hülfsquellen ſeiner immer noch furchtbaren Macht an, um zuletzt den Sieg zu behaupten und, triumphirend über die mächtigen ſeine Weltherrſchaft mit dem blutigen Kitt des Schlachtenglücks für alle Zeiten zu befeſtigen.
Große Schlachten waren bereits geſchlagen, Tau— ſende der beſten und edelſten Männer und Jünglinge Deutſchlands hatten die Idee der nationalen Feiheit, welche wie Sturmesbraus mit unpiderſtehlicher Ge⸗ walt alle Herzen in allen Schichten des Volkes be⸗ wegte, mit dem Blute und Leben bezahlt; Tauſende aber auch lagen verwundet danieder und verlangten Sorgfalt, Pflege und Heilkunſt, um für dies Werk der Befreiung erhalten zu bleiben.
Meldeten ſich nun auch bereitwilligſt opferwillige Patrioten, und beſonders Frauen, für ſolche Pflichten, ſo geſchah doch darin noch immer nicht genug, und nicht alle auch beſaßen die nöthigen Fähigkeiten, um den ſchweren Dieuſt der barmherzigen Schweſtern zu erfüllen. 9
Das hob der Pfarrer, Maria's Oheim, hervor, und Maria glaubte in dieſen Worten einen Wink des Himmels zu entdecken, der ihrem freudloſen und öden Daſein einen erhabenen Zweck zeigen wollte. Die Idee, eine Krankenpflegerin zu werden, ließ ſie nicht wieder frei; der Oheim, welcher als Geiſtlicher des Ortes ſich mancherlei Keuntniß für die Heilkunde und Krankenbehandlung angeeignet hatte, mußte ihrem
Wiſſensdurſte nachgeben— und an dem Abende, vor
Folge.
der Nacht, in welcher wir Maria das Pfarrhaus ver⸗ durch die dringend ernſten Worte der Dame tief er⸗ laſſen ſahen, hatte ſie den Verwandten ihren unab⸗ änderlichen Entſchluß, am nächſten Morgen abzureiſen, kundgethan. ten bei Großbeeren, an der Katzbach und bei Dresden, deren zahlreiche Verwundete neue Kräfte und neuen L
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Die Nachricht von den blutigen Schlach⸗
Opfermuth erforderten, trieb ſie unwiderſtehlich von hinnen.
Sie vermochte in der letzten Nacht kein Auge zu ſchließen, und als ſie am offenen Fenſter ſtand und hinaus ſchaute in die reizende Mondſcheinlandſchaft, da wandelte ſie die Luſt an, noch einmal eine Waſ⸗ ſerfahrt auf der Elbe zu machen, wie ſie das Abends zuweilen zu thun pflegte. Was kam darauf an, daß es Nacht war? Soweit Auge und Ohr reichten, ließ ſich kein Athemzug vernehmen— Maria, welche ſich, ſeitdem ſie Oskar's Todesnachricht erhalten hatte, nur noch in Trauerkleidern trug, hüllte ſich in Tuch und Mantel und verließ geräuſchlos Haus und Garten, langſam dem Waſſer zuwandelnd.
Jetzt erreichte ſie den Damm— welcher bezau— bernde Anblick auf den rieſigen Silberſtreifen des Mondlichtes, das ſich in den langſam ſich kräuſelnden Wellen ſpiegelte!
Eine Weile ſtand ſie ſo betrachtend und nach⸗ ſinnend da— dann that ſie die wenigen Schritte bis zum Ufer und löſte die Gondel, welche ſie zu ihren Spazierfahrten zu benützen pflegte.
Einige Ruderſchläge brachten ſie vom Ufer, und nun ließ ſie ſich unbekümmert von dem Strome trei⸗ ben, nur zuweilen das Ruder gebrauchend, um die Fahrt zu leuken. So trieb ſie allmählich quer über den Strom und kam dem andern Ufer nahe. In träumeriſchem Selbſtvergeſſen hatte ſie es gar nicht bemerkt und würde kaum eine Minute ſpäter an ei⸗ nem Ufervorſprung auf das Land gefahren ſein, wenn ſie nicht plötzlich durch fernes Rufen, das Getrappel eines Pferdes und einen Flintenſchuß erſchreckt wor⸗ den wäre.
Da fuhr ſie auf, ergriff die Ruder und trieb mit einigen ſchnellen Schlägen in den Strom zurück. — Am Ufer erſchien ein Reiter und trieb ohne Zö⸗ gern das ſich hoch aufbäumende Pferd in das Waſ⸗ ſer.. In demſelben Augenblicke krachten wieder meh⸗ rere Schüſſe— Maria ſah, wie der anſcheinende Flüchtling mit dem Geſicht auf den Kopf des Pfer⸗ des ſchlug und ſich wieder emporraffend im Sattel ſchwankte— daß er getroffen worden war, unterlag keinem Zweifel, die Kräfte ſchienen ihn zu verlaſſen, und ſein Roß wollte nicht vorwärts, ſondern nach dem verlaſſnen Ufer zurück.


