Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
495
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Vierte Folge.

Qual. Und da er die Freundin ſeines vorigen Erdenlebens erblickte, wie ſie ſich auf den Dornen der irdiſchen Martern verblutete und wie der Schmerz mit eiſernem glühendem Griffel in die zerfallene Geſtalt den Scheidebrief des Lebens grub, und wie ſie doch nur die Hoffnung, aber nicht die Ge⸗ duld verlor, und wie das vergehende Auge kein Glück mehr wünſchte als das ihrer Kinder, und wie dieſe die ſchlafloſen Nächte der Mutter nur theilen, aber nicht nehmen konnten, ſo ſank der liebende Vater weinend nieder und betete: Ewiger, laß Sie ſterben! Zerdrücke dieſe Bruſt voll Schmerz und gieb mir meine Freundin wieder und heile die wunde Hülle erſt unter der Erde Ewiger, laß Sie ſterben! 3 Und als er gebetet hatte, ſo hörte das müde Herz und die Martern und das Leben auf, und ſeine Freundin kehrte

z. uuf ewig an ſein Herz zurück.

Warum weinet ihr, weiche und liebende Kinder, daß uure Eltern nach gleichen Qualen nun gleiche Freude haben? und daß nach dem Winter des Lebens ihr ewiger Mai an⸗ bricht? Macht euch das bunte Frühlingshaus über der Erde oder der ſchwarze Grenzhügel über der Erde, oder die ſchwere Hand der Verweſung irre, welche die irdiſchen Narben und Bunden und die ganze Geſtalt auslöſcht? Nein, der Früh⸗ jing werfe ſeine Blumen auf ihr kaltes Angeſicht und trockene von eurem die Thränen, und wenn ihr ſchmerzlich an ſie denkt, ſo ſaget euch zum Troſte: Wir haben ſie herzlich ge⸗ lebet und Niemand hat ſie verwundet, als der, der ſie nun heilt! 6.

Eheſcheidungen in der Moldau. Ueber dieſen Gegenſtand theiltBlackwood's Maga- Folgendes mit: Nach den Beſtimmungen der nationalen griechiſchen Kirche darf man während ſeines Lebens ſich dreimal ſcheiden laſſen, ſobald beide Theile ihre Einwilligung dazu geben; und im Fall daß eine dieſer Ehen zwiſchen Perſonen abge⸗ ſchloſſen wurde, deren Verwandtſchaftsgrad zu einander dieſe Ghe hätte verhindern ſollen, ſo iſt auch eine vierte Scheidung rlaubt. In der ganzen Geſellſchaft in Jaſſy gah es blos ine Dame, die noch von keinem Manne geſchieden worden war, ſie war aber auch erſt ſeit einigen Wochen verheirathet. In einer beſchränkten, nicht zu zahlreichen Geſellſchaft folgt natürlich daraus, daß die geſchiednen Paare einander beſtän⸗ dig begegnen, und da die Scheidung nicht wegen Unverträg⸗ lchkeit des Charakters oder irgend eines häuslichen Streits, ſondern im allgemeinen nur aus Liebe zum Wechſel oder mit andern Worten wegen eines Wechſels der Liebe ſtatt⸗ ſefunden hat, ſo bleiben ſie auch ſpäter vollkommen gute Freunde, und eine Dame mag einer neuen Bekannten zuerſt ihren jetzigen Gemahl mit den Worten: mon mari und dann ihren früheren mit den Worten: mon ex-mari vor⸗ lellen. Es iſt daher recht gut möglich, daß man in einer Quadrille mit ſieben Perſonen tanzt, von denen eine jede zu iner Zeit in ſeinem oder ihrem Leben mit jeder der übrigen verheirathet geweſen iſt. In dieſer Hinſicht ſcheint das Syſtem ſlr die Geſelligkeit und freundſchaftlichen Beziehungen ſehr peeignet zu ſein, und ein großer Theil des geſelligen Vergnü⸗ hens in jenen Gegenden hat ſeinen Urſprung in dem vertrau⸗ lichen Fuße, auf dem die Mitglieder der Geſellſchaft zu ein⸗ mder ſtehen; denn es iſt augenſcheinlich, daß, wenn alle Vä⸗ ier und Mütter früher Mann und Weib geweſen ſind, ihre Kinder mehr oder weniger Brüder und Schweſtern ſein müſ⸗

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ſen. Mit dieſer großen Verwirrung der Verwandtſchaften ſind gewiſſe Uebelſtände verbunden; für den Fremden haben aber dieſe Zuſtände den Vortheil, daß er ſich anſtatt in einer ſteifen Geſellſchaft, in der er ſich erſt nach Verlauf einer län⸗ gern Zeit heimiſch fühlen kann, in einer großen Familie be⸗ findet. Die Moldauer ſind gewohnt, dieſes Syſtem in Hin⸗ ſicht der Moralität zu vertheidigen. Sie behaupten, die große Leichtigkeit, mit welcher Eheſcheidungen zu Stande gebracht würden, vermindere die Verſuchungen zur Untreue; das iſt indeſſen eine Theorie, die durch die Erfolge davon keineswegs beſtätigt wird. Wo das eheliche Band leicht zu löſen iſt, verliert es auch während ſeines Beſtehens viel von ſeinem heiligen Charakter; und ſoviel auch theoretiſch in der Moldau zu Gunſten dieſes Syſtems geſagt werden mag, ſo iſt doch der Verſuch deſſelben, wie er in den Donaufürſtenthümern damit gemacht worden iſt, keineswegs ermuthigend und es iſt nicht zu glauben, daß dieſe Sitte ſich auch in andern Ländern verbreiten wird, was auch durchaus nicht wünſchenswerth ſein würde. C.

Misrellen.

Der erſte Präſident des Parlaments zu Trevour, Herr von Garneran, ein Mann von ſeltenen Kenntniſſen, großen Rednertalenten und dem beſten Herzen von der Welt, aber dabei äußerſt hitzig und über die geringſte Kleinigkeit auf⸗ fahrend, kündigte einſt in einer öffentlichen Verſammlung der Akademie zu Lyon, deren Mitglied er war, an, er wolle eine Abhandlung über die Mäßigung vorleſen. Jedermann war alſo ſtill, und der Redner begann folgender Maßen:

Die Mäßigung, meine Herren!..... Macht doch die Thür dort zu!..... Die Mäßiaung, meine Herren, iſt eine Macht die Thür dort zu g ich...... Die Mäßigung, meine Herren, iſt eine Tugend...... Ins

Teufels Namen, wollt ihr die Thür zumachen, oder nicht?

Da Butler, Herzog von Ormond, als Lord⸗Statthal⸗ ter von Irland, nach Dublin überſetzen wollte, ward er durch ſtürmiſches Wetter nach der Inſel Man getrieben, und hier von einem Pfarrer, Namens Joſeph, auf das Gaſtfreundſchaft⸗ lichſte aufgenommen und bewirthet. Die angenehme und heitere Laune des Wirths veranlaßte den Lord, ſich mit den Umſtänden dieſes Mannes genauer bekannt zu machen, und da er ſie ziemlich ärmlich fand, ſo verſprach er für ihn zu ſorgen, ſobald er ſeine Stelle als Vice⸗König würde angetre⸗ ten haben. Mehrere Monate harrte Joſeph immer in der ſüßen Hoffnung, etwas von ſeinem hohen Gönner zu hören; er ſah ſich aber in ſeiner Erwartung getäuſcht, und entſchloß ſich daher, ſelbſt nach Dublin zu reiſen, um den Vice⸗König an ſein Verſprechen zu erinnern. Hier verzweifelte er jedoch vorzukommen, machte aber dem berühmten Dechant Swift ſeine Aufwartung, und erbat ſich von ihm die Erlaubniß, nächſten Sonntag in der Kathedralkirche predigen zu dürfen. Swift, dem die Unterhaltung des braven Geiſtlichen viel Vergnügen machte, gab ſeine Einwilligung. Der Lord⸗ Statthalter ſtellte ſich, wie gewöhnlich, beim Gottesdienſte ein und hatte ſeinen Sitz der Kanzel gegenüber. Weder er ſelbſt, noch irgend Jemand von ſeiner Umgebung dachte bei Erſcheinung des fremden Predigers mit einer Shlbe an Joſeph, bis dieſer, nach Anleitung ſeines Textes(I. Moſ. 40, 23.):Aber der oberſte Schenke(butler) gedachte nicht an Joſeph, ſondern vergaß ſein, ſo treffende Anſpielungen auf den Herzog und deſſen gaſtfreundſchaftliche Aufnahme