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Eine Tllor nenchronik für 1 eratur, Kunst, ſchöno Tliſjenſe nuften und Geſe Llſehaſte
Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Teipzla, am
II. Jahrgang.
17. Juni 1864.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
Ein Emanripirter. Novelle
von
Ewald Auguſt König.
Es war zur Zeit, als die Cholera, jene fürch⸗ terliche aſiatiſche Seuche, Deutſchland durchzog und in allen Städten, ja, faſt in jedem Dorfe ihre Opfer forderte. Auf Sturmesfittigen eilte Freund Hein von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, und ſeine Senſe ſchonte ſo wenig den blühenden Lebensfrühling, wie den Spätſommer und den Winter. Der Zeitgeiſt war ihm vorausgeeilt, er hatte an den morſchen Tho⸗ ren gerüttelt, veraltete Geſetze in den Staub getreten, die Leidenſchaft des Volkes geweckt, den glimmenden Funken der Empörung zu heller Gluth angefacht und die Fahne der Freiheit den Barrikadenkämpfern voran⸗ getragen.
Jetzt, nachdem der erſte Sturm ausgetobt hatte der Siegesrauſch beinahe verflogen war, ſchritt
und
der Tod ernſt und düſter durch die Lande, um ſein Erntefeſt zu feiern. Die Reichen flohen die engen, dumpfen Städte, in denen die Seuche feſten Fuß faßte, ſie beſaßen ja die Mittel, luftige, mit allem Comfort ausgeſtattete Landhäuſer zum Aufenthalt zu wählen, oder, wenn auch dieſe ihnen keine genügende Sicher⸗ heit boten, eine Spazierfahrt über’s Meer nach ge⸗ ſunderen Gegenden anzutreten. Nur die, welche die Mittel dazu nicht beſaßen, oder durch ihre Geſchäfte an die Scholle gefeſſelt waren, blieben zurück und ſuchten durch die maſſenhaft angeprieſenen Präſervativ⸗ mittel ſich gegen die Seuche zu ſchützen.
Keine Zeit iſt geeigneter, den Egoismus des Menſchen in ſeiner ganzen Schärfe hervortreten zu laſſen, als die Tage allgemeiner Gefahr, aber auch keine Zeit iſt ſo reich an Beweiſen von Edelmuth und Selbſtverleugnung.
Eins der beliebteſten Präſervativmittel, nament⸗ lich in den katholiſchen Städten, war die Kirche. Nie vordem hatten die Gläubigen die heilige Meſſe ſo zahlreich beſucht. Gar Mancher, der früher über die


