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rief Ruailles begeiſtert, indem er einen Stift ergriff und auf der Karte ein Zeichen machte.
„Da? Aber welche merkwürdige Idee haben Sie von der Vorpoſtenlinie, die Sie zu bilden gedenken?“ erwiderte La Ferroux verwundert.
„Die richtigſte von der Welt...“
Und der Capitain beugte ſich nieder, bezeichnete die feſten Punkte der Linie, durch angeankerte Scha⸗ luppen gebildet, und den Cours der Kreuzer, welche die Flügel, die ſich zu beiden Seiten an die Küſten lehnten, verbinden ſollten. Dann richtete er ſich tri— umphirend auf.
„Und dieſe Sandbank?“ ſagte La Ferroux.
„Heute Nacht wird nichts paſſiren! Morgen Nacht ſteht ein Maſtbaum mit einer Feuerbake darauf!“ erwiderte Ruailles.
„Ach!“ murmelte der Marquis immer ernſter werdend.
Eine Pauſe entſtand, während welcher der Ci- devant die Karten und der Capitain die Uhr im Zimmer anſtierte.
„Und Blanca erſcheint noch immer nicht?“ rief der Capitain.
„Ich werde ſie rufen, wenn Sie wollen...“
Der Marquis, welcher augenſcheinlich einige Zeit gewinnen wollte, um ſich zu ſammeln, ging raſch fort in den Garten.
Nach einer Weile kam er mit hochgeröthetem Geſicht wieder zurück. Er führte Blanca an der Hand, welche mehr todt als lebendig ſchien.
Das junge Fräulein La Ferroux verbeugte ſich zitternd vor dem Capitain, der leidenſchaftlich ihre Hand küßte.
„O, jetzt ſcheide ich zufrieden!“ murmelte Vie— tor, indem ihm die Schöne wie eine Bildſäule gegen⸗ über ſtand.
La Ferroux ſtürzte, funkelnde Blicke auf ſeine Tochter heftend, einige Gläſer Wein auf Victor's Avancement hinab, und Victor trank die Geſundheit der ſchönen Blanca und murmelte etwas von ewi— gem Glück und ſeliger Hoffnung. Dann umarmte er den Ariſtokraten, küßte Blanca's widerſtandslos dargereichte Wange, nahm ſeine Karten unter den Arm und entfernte ſich, indem er nicht wußte, ob er mehr ſchmerzliches Sehnen oder beglückende Hoffnung im Herzen mit fortnahm.
Indem er Franceschi aufſuchte, ging La Fer⸗ roux zu ſeinem Schranke, zog eine Copie jener See⸗ karten hervor und bezeichnete ſich genau die von Vic⸗ tor angegebenen Stellungen der Fahrzzeuge.
„Endlich! endlich!“ ſagte er mit ſtarker Stimme. „Endlich iſt die Zeit gekommen, wo gehandelt werden
Folge. 83 kann. Jetzt und zwar heute Nacht noch wird's gelten. Dann ſteckt Feuerbaken auf ſo viel Ihr wollt. Vorher aber...“(hier wandte er ſich mit
ſtiller finſtrer Wuth an ſeine Tochter, die noch wie bisher mitten im Zimmer ſtand)...„vorher aber, un⸗ beſonnenes, wahnſinniges Geſchöpf, vorher werden wir zuſammen rechnen.“
Es war nämlich draußen eine Scene vorgegangen, die wir dem Leſer noch ſchuldig ſind.
Der Lootſe und die Marquiſin.
Joſeph Franceschi ſah aus ſeinem Verſtecke in dem Haſelbuſche, daß ſich ihm zwei Perſonen, ein Frauenzimmer und ein Mann, näherten.
Sie machten keine fünf Schritte von ihm Halt, indem ſie vorſichtig in der Runde ſpähten, ob's über⸗ all ſicher ſei.
Der Gascogner muſterte dieſe beiden Menſchen genauer.
Er erkannte in dem Frauenzimmer zu ſeiner nicht geringen Verwunderung Niemand anders als das Fräulein La Ferroux. Der Mann dagegen war ihm durchaus unbekannt.
Blanca La Ferroux war ein reizendes Geſchöpf. Kaum achtzehn Jahr alt, war ſie zwar unter Mittel— größe, aber im vollkommenſten Ebenmaße gebaut. Sie war durchaus eine franzöſiſche Schönheit. Ihr Ge⸗ ſicht zeichnete ſich weniger durch tadellos regelmäßige Form, als durch den Ausdruck eines entſchiedenen, leidenſchaftlichen Charakters, einer großen Intelli⸗ genz und durch die delicateſte Hautfarbe aus, die man ſich vorſtellen kann. Ihr Haar, üppig und vom tiefſten Schwarz, war prächtig, ihre Stirn, ihre großen gläͤnzenden braunen Augen, ihr Mund und ihre Zähne waren vollkommen ſchön. Ungeach⸗ tet ihrer Jugend beſaß ſie bereits eine gewiſſe weib⸗ liche Fülle der Formen. Blanca's Bewegungen waren raſch, aber von einer unbeſchreiblichen Anmuth; nament⸗ lich galt dies von den Bewegungen ihrer ſchönen weißen Arme und Hände.
Der Mann dagegen ſchien etwa zwei und zwan⸗ zig Jahr alt. Es war dies eine gedrungene, unge⸗ wöhnlich kräftige Geſtalt, nicht viel höher als Blanca. Sein dunkles, faſt antik geſchnittenes Geſicht war kühn und ſtolz und von nicht gewöhnlicher Schönheit. Schwarzes, glänzendes, krauſes Haar drängte ſich in ungewöhnlicher Fülle unter einem kleinen niedrigen Strohhute hervor. Dieſer junge Menſch trug eine kurze blaue Jacke mit blanken Knöpfen, weite leinene Schifferbeinkleider und feine Schuhe mit großen Bandroſen darauf. 1
Als das Fräulein La Ferroux mit dem jungen


