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emeinſames Heiligthum bleiben!..“
ſollten!“
Vierte Folge.
Novellen-Zeitung.
Von Auerſtädt bis Berlin. Plötzlich erhob ſich auf der Straße ein wirrer Lärm, und eine dichte Volksmaſſe ſtürzte am Fenſter 8 vorüber. Siherſiche eazihiung V„Was giebt es?“ fragten die drei Freunde und Carl von Keſſel. traten, von Beſorgniß und Neugier erfüllt, raſch in's Freie, unter den immer mehr herandrängenden Men⸗ Cortſetung.) ſchenknäul. „Es iſt ſonderbar,“ ſagte Werdau, nachdem die Was es gab, ſahen ſie bald. jungen Männer ſich gegenſeitig ihre Abenteuer mit⸗ Ein mit vier Poſtpferden beſpannter Reiſewagen getheilt hatten,„je mehr ich über die Ereigniſſe nach⸗ fuhr langſam durch die Menge, welche mit entblößtem denke, deſto mehr finde ich, daß uns Beide ein ge⸗ V Haupte eine Gaſſe gebildet hatte und beim Heran⸗ heimnißvolles Band umſchlingt. Als Nebenbuhler nahen des Wagens ehrfurchtsvoll zur Seite wich. treffen wir zuſammen, auf dem Schlachtfelde werden Zwei Damen ſaßen in demſelben, von denen die wir Freunde, und jetzt ſtehen wir wieder an der Eine, obgleich blaß und angegriffen, ihre wunder⸗ Pforte einer gemeinſamen Zukunft.“ vollen blauen Augen mit einem himmliſchen Lächeln „Von welcher wir das Beſte hoffen wollen,“ er- rechts und links wendete und ſich freundlich und huld⸗ ſänzte Rothenſee,„denn der Jugend geziemt es zu voll verneigte, indem ſie den Schmerz, der ſich in voffen. Doch wie es auch kommen mag, ſei es im ihren Zügen ausſprach, niederzukämpfen ſuchte. Glück, ſei es im Unglück, die Freundſchaft ſoll unſer 8 Plötzlich erfüllte die Luft ein donnerndes Hurrah⸗ geſchrei, das ſich wie eine Woge mit immer ſtärkerer „Und ich ſei in dieſem ſchönen Bunde der Dritte,“ Gewmalt fortpflanzte, und der Ruf:„Es lebe unſere
ggte eine helle klare Stimme, bei deren Ton die beiden Königin!— Hoch Friedrich Wilhelm!— Hoch Louiſe!“
jungen Leute wie elektriſirt emporfuhren.— durchzitterte wie ein Donner die Luft.
„Schill!“ riefen ſie faſtegleichzeitig, und im näch⸗„Das kam aus dem Herzen!“ ſagte Schill an⸗ ſten Augenblick hielten ſich drei Hände feſt umſchlun⸗ dächtig, der, gleich ſeinen Gefährten, ehrerbietig, mit gen und drei wackere Herzen ſchlugen ſich in Liebe entblöͤßtem Haupte daſtand,„ja, in der Natur des intgegen. Volkes ſteckt etwas, was uns an der Zukunft noch
„Hier bin ich,“ ſagte Herr von Schill,„bereit nicht verzweifeln läßt!“ don Neuem das Schwert zu ſchwingen, im Dienſte Dann blickte er dem dahinrollenden Wagen weh⸗ unſeres geliebten Königs und des Vaterlandes. O müthig nach und murmelte, ſchmerzlich bewegt: meine Freunde, welche Schmach habe ich erleben müſ⸗„Erhabene Dulderin, der Himmel prüft Dich ſen, und ein Wunder iſt es, daß mein Haar dabei ſchwer, und es gehört der Muth und der Glaube eines ſicht erbleichte!... O Magdeburg, Magdeburg, Engels dazu, um ſolcher Laſt nicht zu erliegen!... heine ſtarken Wälle ſah ich niederſinken und zwanzig⸗ O mein Gott, erhalte dieſe Heilige Deinem Volke, janſend tapfere Soldaten mit Thränen in den Augen daß es an ihrem Anblick erſtarke, wenn die Tage der die Waffen ſtrecken, weil Verrath und Feigheit es ſo Noth und des Trübſals hereinbrechen!“
„Amen!“ ergänzten Rothenſee und Werdau leiſe, Und er bedeckte ſein Geſicht mit der Hand und„und uns,“ ſetzte der Letztere hinzu,„begeiſtere die
iond einen Augenblick mit niedergebeugtem Haupte, königliche Frau zu neuen Thaten der Aufopferung
il vermöge er auch jetzt noch nicht dieſen unerhörten und hingebender Treue.“
In dieſem Augenblick zeigte ſich am Ende der
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