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und Treiben entfaltet ſich in allen ſeinen Schattirungen. V Plaudern und Lachen ertönt überall, die Gläſer klingen, die Diſſonanz einer ſchreienden Kinderſtimme, die mitunter erſchallt, ſcheint zum Enſemble zu gehören, und während die ſtets in neuen Auflagen verzehrten Mah lzeiten ent⸗ ſchieden zur Luſtbarkeit gehören, Saale trotz der Frühlingsſonne, die zum Fenſter herein⸗ Den ganzen Tag über bilden und löſen ſich die lebensvollen Gruppen, bis in die ſpäte Nacht hinein folgt ſich das Kommen und Gehen, und weun wir in Gemeinſchaft einiger der fröh lichen Sa aaren den Berg wieder hinabgeſtiegen ſind, wird uns der Eindruck eines zwanglos verlebten, friſchen und auregenden Tages
ſcheint, nicht verſchmäht.
gewiß noch lange begleiten.
Gedichtt von Th. Vogt.
— 1. Siehſt Du ein Auge feucht von Thränen,
O, wolle ſeiner ſpotten nicht; Es iſt ein eitles, falſches Wähnen, Daß ſchwer ein Menſchenherz zerbricht.
Wenn's auch ſo leicht nicht iſt, zu weinen,
So lange Du noch biſt beglückt, Viel ſchwerer iſt's doch, glücklich ſcheinen, Wenn Dich der Gram darniederdrückt.
Wohl kann ſich oft ein Herz verſtellen,
Und Falſches ſpricht ſo mancher Mund,
Do wo Du ſiehſt zwei Thränen quellen, Da iſt zu weinen auch ein Grund.
Drum mögſt Du ſpotten nicht und rügen, Wo Einer weint recht bitterlich;—
Es kann ein Lächeln Dich betrügen, Doch niemals täuſchen Thränen Dich.
Wenn Dich ein tiefer Schmerz getroffen, Und ſtumm Dein Herze unterliegt,
Und wenn Dir ſelbſt Dein letztes Hoffen Im Wind verweht, im Sand verſiecht;
Dann lern' in Deinem Herzen tragen, Was Dich ſo tief bekümmern will, Und wird Dich Einer darnach fragen, So lächle nur und— ſchweige ſtill.
In Deinem Innern halt's verſchloſſen,
Wenn Du's auch kaum zu tragen meinſt, Doch vor der Welt ſei nicht verdroſſen, Damit vor ihr Du glücklich ſcheinſt.
Dritte Folge.
wird auch der Tanz im
Und wenn Du weinen mußt, dann weine,
Doch weine ſtill für Dich allein;
Der Wellt zeig' Deiner Thränen keine, Sie lächelt nur und ſpottet Dein.
V
Gedichte von Emil Rittershaus.
In der Lenznacht.
Von Nebelſchwingen ſanft getragen, Erſcheint die holde Maiennacht.
Die Nachtigallen jauchzen und klagen, Die Wieſenbronnen murmeln ſacht.
Die Sterne glühn, es blühn die Roſen; Der Mond verſtreut den Silberſchein, Und unter Roſen küſſen und koſen Die Burſchen und die Mägdelein.
Es rauſcht der Wind im grünen Baume, Der Falter ſchwirrt am Blüthenſtrauß; Die Gottheit plaudert lächelnd im Traume Ihr ſeligſtes Geheimniß aus.
Schüngeiſter.
Botaniſirt nur ſpät und früh Auf alles Wiſſens Feldern, Pflückt Euch die Blume Poeſie In allen Dichterwäldern!
Macht Kränze viel und Sträuße draus Und ſammelt für die Scheune—
Es kommen nie zu Euch ins Haus Die wohlbekannten Neune!
O, uur gebrochne Blumen gab Euch Euer Thun, Geſellen!
Der Genius hat Moſis Stab, Schlägt aus den Felſen Quellen!
. Indeß Ihr jagt und rennt und ſpringt Und haſcht nach einer Blüthe, Da blüht und glüht, da ſingt und klingt Der Lenz ihm im Gemüthe.
Wenn Ihr die ganze Welt ihm raubt, Er wird nicht drum vergehen!
Er lacht und läßt aus Herz und Haupt Neu eine Welt erſtehen!


