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Alle auf uns gekommene Berichte lauten höchſt günſtig für ſie. Dr. Joſeph Warton ſagt in einer Aumerkung
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Nr. 23.] Dritte
ihrer außerehelichen Verbindung mit dem Herzoge mit ſo unwandelbarem Anſtand benahm, daß er nach dem Tode ſeiner Gemahlin ſie heirathete, eine Auszeichnung, die ſie veun Jahre lang genoß. Sie ſtarb 1760, 52 Jahre alt, und ward in Greenwich mit den gebührenden Ehren begraben.
zu einem Briefe Swift's an Gay:
„Sie war eine ſehr angenehme Geſellſchafterin, viel Geiſt und guten Geſchmack in den ſchönen Wiſſen⸗ ſchaften. Ihr Aeußeres war anziehend und hübſch, ob⸗ gleich ſie nicht eine Schönheit genannt werden konnte. Ich hatte das Vergnügen, mit ihr zu Tiſche zu ſein, wo ihre Unterhaltung von den erſten Mänuern der Zeit, namentlich von dem alten Lord Bathurſt und Lord Granville, ſehr be⸗ wundert wurde.“—
Die zunächſt zu Erwähnende iſt Eliſa Linley, die Tochter des berühmten Componiſten, deren Talente und perſönliche Reize ihr den Beinamen„Das Mädchen von Bath“ gaben. Als ſie erſt ſechszehn Jahre alt war, wurde ihre Hand von ihrem Vater dem Mr. Long, einem ſehr wohlhabenden alten Herrn in Wiltſhire, verſprochen. Der Gedanke an eine ſolche Verbindung war natürlich der jun⸗ gen Dame zuwider. Sie war ſo freimüthig, es ihrem Verehrer zu geſtehen, und er nahm mit ſeltenem Edelmuth den Tadel auf ſich, die Verbindung aufzuheben, und ent⸗
ſchuldigte ſogar ihren Vater, welcher mit einer Klage
drohte, indem er der Tochter dreitauſend Pfund dusſetzte.
Um die Mitte des Jahres 1770 ließen ſich die She⸗ ridan's in Bath nieder und knüpften mit der benachbarten Familie Linley ein freundſchaftliches Verhältniß an. Beide Brüder verliebten ſich in das junge Mädchen, das, ſchon durch eine Neigung gefeſſelt, eine Zeitlang keinem derſel⸗ ben Gehör ſchenkte; endlich erhielt Richard Brunsley den Vorzug, er betrieb aber die Sache ſo vorſichtig, daß ſelbſt ſein Bruder ſeine Liebe nicht argwöhnte. Da Miß Linley von Anbetern umringt war, unabläſſig von Eiferſucht gequält, und man ſagt, er habe in Falkland ſich ſelbſt geſchildert.
Charles, der älteſte und klügſte Bruder, gab ſeine Ver⸗ folgung auf, und nun war das Feld für den künftigen Dramatiker frei. Ein Zufall kam ihm noch zu Hülfe. Ein verheiratheter Mann, Namens Mathews, verfolgte Miß Linley mit ſchändlichen Anträgen. Sheridan mit, und dieſer gerieth mit dem Wüſtling in Streit. Dieſe Vorſtellungen blieben natürlich ohne Exfolg, und um der grauſamen Verfolgun utgehen, beſchloß Miß Linley, ſich in ein franzöſiſ loſter zu flüchten. Sheridan ſollte ſie auf ihrer Flucht begleiten, und das Reſultat war— ihre Vermählung. Sie erfolgte in einem Dörfchen bei Calais gegen Ende des März 1772 Die Ereiguiſſe erfolgen jetzt mit der Schnelligkeit eines
Vater kam nach Frankreich, ſein geſkohlenes Lamm zurück⸗ zufordern, und ohne von ihrer Verheirathung Kenntniß zu haben— denn die Hauptperſonen hatten verabredet, ſie eine Zeitlang geheim zu halten,— verſöhnte er ſich mit der ſchönen Entflohenen, beſtand aber darauf, daß ſie nach
Sie theilte dies!
gut erzählten Romans. Die junge Frau wurde krank; ihr
beſaß
wurde der arme Sheridan
Folge.
auf das Mädchen mißlungen war, wüthete und ſchwur, Sheridan zu tödten; er beabſichtigte nach Frankreich zu reiſen und Rache zu nehmen. Inzwiſchen war er bemüht, durch wohlausgedachte Verleumdungen unter den Brüdern Zwietracht zu ſäen. Sheridan ſtellte endl ich Mathews zur Rede; die Folge war ein Duell, in welchem der Li⸗ tere beſtegt ward, worauf er ſein Leben durch 2 ſeiner Verleumdungen zu retten ſuchte. Ein zweite durch welches Mathews auf Zureden eines Freund nen Makel tilgen wollte, lief für Sheridaa nich, lich ab; er wurde gefährlich verwundet. 49 der geneſen war, gaben die Väter, welchen eine g Veebindung ihrer Kinder unbekannt gebliebe da ſie einen längeren Widerſtand für nutzlo ihre Zuſtimmung zu deren Vermählung, und ſo warden ſie im April 1773 nochmals getraut.
Im Jahre 1792 kränkelte M nachdem ſie nur zwei Tage aut ſen war.—
Die erſte Schauſpielerin, welche nach Miß Feuton von der Bühne die Gemahlin eines Pair wurde, war Miß Farren, ſpäter Gräfin von Derby. Sie war die Toch⸗ ter eines Irländers, der als Wundarzt und Apotheker in der Stadt Cork lebte. Eliſabeth Farren war 1759 gebo⸗ ren, und verlor als Kind ihren Vater. Die Mutter war eine vortreffliche Frau und that Alles für die Erziehung ihrer ſehr zahlreichen Familie. Im⸗ Jahre 1773 trat ſie zum erſten Male in Liverpool als Roſette in Bickerſtaff's Oper„Die Liebe in einem Dorfe“ mit entſchiedenem Glück auf, und ihr Ruhm ſtieg mit jedem Jahre höher. Denſelben Erfolg, wie in Liverpool, hatte ihr erſtes Auf⸗ treten im Haymarket⸗Theater zu London als Miß Hard caſtle in Goldſmith's Luſtſpiel:„Sie ſucht zu erobern.“ Uuter ihren eifrigſten Verehrern befand ſich Charles Ja⸗ mes Fox, allein ſie hatte ihre Neigung Lord Derby ge ſchenkt, welcher ihr bald nach dem Tode ſeiner Gemahlin ſeine Hand anbot, die ſie annahm. Sie verließ die Bühne 1797; ihre letzte Rolle war Lady Teazle in der„Lüſter⸗ ſchule“, und vier Wochen darauf ward ſie mit Lord Derby vermählt. Ihre Aufführung war uuntadelhaft; ein Be⸗ weis dafür iſt, daß ſie am Hofe Georg's III. und deſſen Gemahlin Charlotte angenommen wurde, welche bekannt⸗ lich in dieſer Hinſicht ſehr ſtreng waren. Lady Derby ſtarb 1829.—
Im Jahre 1807 ward Miß Searle, wegen ihrer Schönheit merkwürdig, die Gemahlin Robert Heathco⸗ te's, Esg.—
In demſelben Jahre vermählte ſich Louiſe Brunton mit dem Earl von Craven. Ihr Vater war früher Schauſpieler im Coventgarden⸗Theater, wurde aber, nach dem Grundſatze Cäſar's: Lieber der Erſte in einem Dorfe, als der Zweite in Rom, Director einer wandernden Ge⸗ ſellſchaft. Sie war das ſechste Kind und hatte noch fünf Schweſtern und zwei Brüder, welche alle Kinder des Thes⸗ pis waren. Miß Brunton ward 1785 geboren und be⸗ ſaß alle perſönlichen und geiſtigen Anlagen für die Bühne. Sie hatte ſo entſchiedenes Talent, daß ihr Vater nach einer kurzen Probe auf ſeinen eigenen Bühnen ſie dem Urtheil eines Londoner Publicums übergeben zu können
Sheridan u. b, Sett gefeſſelt gee⸗
England zurückkehren ſollte. Mr. Mathews, deſſen Plan
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glaubte, was damals nichts Geringes war, da die ver⸗


